Erbsensuppe nach Art der Landfrauen

Erbsensuppe nach Art der Landfrauen

Kaum einer macht sich heute noch die Mühe, Erbsensuppe aus selbst eingeweichten Erbsen mit frischen Kartoffeln und Gemüse im Kessel über Feuer zuzubereiten. Anders beim Missionsförderverein Kutzhof, der den Erbseneintopf nach einem Rezept der Numborner Landfrauen seit Ende der 1970-er Jahre in klassischer Variante anbietet – und zwar beim so genannten Missionsessen, immer am zweiten Fastensonntag.



Die Veranstaltung beginnt dieses Jahr am 16 März um 10.30 Uhr mit dem Gottesdienst in der Kirche St. Jakobus der Ältere in Kutzhof. Etwa ab 11.30 Uhr folgt das Missionsessen in der Barbarahalle. Vorsitzender Martin Zewe ist glücklich, dass er wieder die katholischen Frauengemeinschaften aus Kutzhof und Lummerschied als Helfer gewinnen konnte. Der Missionsförderverein rechnet mit gut 150 Gästen und 500 Bestellungen; viele Leute nehmen Suppe für Daheimgebliebene und zum Einfrieren mit.

Wie Zewe schildert, hat das Missionsessen nicht nur das Ziel, Geld für die medizinische Philippinenmission und sonstige mildtätige und gemeinnützige Zwecke in der Dritten Welt zu erlösen. Es gehe auch darum, Tradition zu pflegen und das Gemeinschaftsgefühl am Leben zu halten.

Die Erbsensuppe wird mit oder ohne Wiener (aus dem Saarland) und auch in Kinderportionen angeboten. Anschließend gibt es Kaffee, Kuchen und Torte.

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