Eppelborn nutzt Chancen eiskalt

Wieder kein gutes Wochenende für den FSV Jägersburg. Nach dem 0:5 beim SV Auersmacher verlor der Saarlandligist auch das Heimspiel gegen den FV Eppelborn mit 0:3. Und was die Eppelborner Stürmer angeht, wurde eine böse Vorahnung von FSV-Trainer Marco Emich wahr.

Acht Gegentore in zwei Spielen kassiert der FSV Jägersburg auch nicht jede Woche. Der Tabellenzehnte der Fußball-Saarlandliga musste sich nach der bitteren 0:5-Pleite beim abstiegsbedrohten SV Auersmacher nun auch am vergangenen Samstag dem FV Eppelborn zu Hause mit 0:3 (0:1) beugen. "Das war eine verdiente Niederlage für uns, die eventuell um ein Tor zu hoch ausfiel", meinte FSV-Trainer Marco Emich nach dem Spiel vor 100 Zuschauern. Er gab aber auch zu: "Das ändert nichts an der Tatsache, dass wir unterlegen waren. Sie haben mit ihren beiden gefährlichen Stürmen fast alles ausgenutzt, was wir ihnen angeboten haben."

Vor der Partie hatte Emich noch vor den beiden Top-Angreifern Jens Schlemmer und Dominic Altmeier gewarnt. Und die beiden Eppelborner erzielten dann auch prompt die drei Tore. Schlemmer schoss in der 23. Minute das 1:0. Die Jägersburger Lukas Kurz und Marvin Gabriel hatten nach der Pause Gelegenheiten zum Ausgleich, stattdessen erhöhte Schlemmer in der 63. Minute aber auf 2:0. Kurz verpasste danach das 1:2, ehe Dominic Altmeier in der 84. Minute den 3:0-Endstand herstellte.

Eppelborn hat damit nur einen einzigen Punkt Rückstand auf den derzeitigen Zweiten VfL Primstal. Der Vizemeister nimmt nach der regulären Saison an einer Aufstiegsrunde zur Oberliga Südwest teil. "Man merkte Eppelborn schon an, dass sie ihre Chance auf den Relegationsplatz nutzen wollen", meinte Emich.

Der FSV-Trainer musste gegen Eppelborn kurzfristig auf den erkrankten Matthias Stumpf verzichten, er sollte aber am kommenden Sonntag im Spiel bei der SVGG Hangard wieder zur Verfügung stehen.

Ab dem Sommer muss Emich dann auch auf Dominik Schommer verzichten. Der Mittelfeldspieler wechselt zum Ligakonkurrenten SV Auersmacher.

Für den FSV geht es in den restlichen Spielen noch darum, den mittlerweile fünf Punkte entfernten Platz neun, auf dem Oberliga-Absteiger SC Halberg Brebach steht, noch zu erreichen. Emich: "Kurzfristig müssen wir jedoch erst mal schauen, dass wir den Abstand nach unten wieder etwas vergrößern, sonst sind wir nicht mehr lange Zehnter, und damit wollen wir in Hangard beginnen."