Endlich mal wieder zwei Punkte

Merchweiler. Na also, geht doch. Nach einer längeren Durststrecke durften die Saarlandliga-Handballer des TV Merchweiler mal wieder jubeln. Beim Tabellenletzten HC Überherrn gelang der Mannschaft von Trainer Christian Piller ein klarer 27:19- Erfolg. Danach sah es jedoch in der Anfangsphase überhaupt nicht aus. Denn die Gastgeber führten schnell 3:0 und 5:2

Merchweiler. Na also, geht doch. Nach einer längeren Durststrecke durften die Saarlandliga-Handballer des TV Merchweiler mal wieder jubeln. Beim Tabellenletzten HC Überherrn gelang der Mannschaft von Trainer Christian Piller ein klarer 27:19- Erfolg. Danach sah es jedoch in der Anfangsphase überhaupt nicht aus. Denn die Gastgeber führten schnell 3:0 und 5:2. Doch Merchweiler behielt die Ruhe, und so entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein insgesamt ausgeglichenes Spiel. Zur Pause führten die Gäste 11:10. Erfreulich aus TVM- Sicht: Die Abwehr stand mit zunehmender Spieldauer immer sicherer. "Vor allem der starke Überherrner Rückraumschütze Benjamin Sauder konnte an die Kette gelegt werden", was der sportliche Leiter des TVM Thomas Grewen in seiner Bilanz als "wichtigen Knackpunkt" bezeichnet. Entscheidend für den am Ende doch deutlichen Sieg war die Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Da kam Merchweiler zu drei Toren in Folge, und steigerte sich sehr zur Freude der mitgereisten treuen Fans danach fast schon in einen Spielrausch. Überherrn reagierte mit vielen Fouls, von den neun Siebenmetern konnte Merchweiler allerdings nur vier verwerten. Trainer Christian Piller hinterher: "Ich denke, diese gute Vorstellung wird uns viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben." Bester Torschütze beim TVM war Andreas Wittig mit acht Treffern. Am Samstag, 13. November, steht das Auswärtsspiel beim Vierten HSG DJK Nordsaar auf dem Spielplan der Saarlandliga. Die Frauen der HSG Ottweiler-Steinbach haben dagegen am vergangegen Samstag die höchste Niederlage seit neun Monaten kassiert. Gegen den aktuellen Tabellenführer der Saarlandliga HSV Püttlingen verlor die HSG zu Hause mit 17:26. Damit sind die gut in die Saison gestarteten Ottweilerinnen jetzt seit drei Spielen sieglos und rutschen auf Platz sieben in der Tabelle. "Das war ein rabenschwarzer Tag", sagt HSG-Trainerin Heide Friedrich. "Es fehlte am körperlichen Einsatz im Angriff, in der Deckung haben wir nicht dicht gemacht und die Torwartleistung war schlecht. Dazu kamen Unkonzentriertheiten und Fehlpässe." Durch die Pleite sieht Friedrich das Team sogar in Abstiegsgefahr. "Wir haben jetzt einige Punkte liegen gelassen, die uns am Ende hoffentlich nicht fehlen." Trotzdem lobt sie die Mannschaft auch: "Die Trainingsbeteiligung könnte besser nicht sein, alle ziehen super mit." Das nächste Spiel ist erst am 20. November im Pokal wieder gegen Püttlingen, diesmal aber auswärts. Nächstes Ligaspiel ist am 28. November in Schmelz. jk/msc