1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Nohfelden

Einsatz für Frieden und Freiheit

Einsatz für Frieden und Freiheit

Landesvorsitzender Oliver Luksic und Kreischef Peter Schneider zeigten beim FDP-Kreisparteitag am Donnerstagabend im Hotel Finkenrech bei Dirmingen Entschlossenheit, ihre Partei bei den Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai wieder gut zu positionieren.

. Der alte Kreischef ist auch der neue Kreischef: Peter Schneider aus Illingen wurde beim Kreisparteitag der FDP (ohne Gegenkandidat) in seinem Amt bestätigt. Auch der übrige Kreisvorstand blieb weitgehend unverändert (siehe Info). Zirka 150 Mitglieder zählt der Kreisverband Neunkirchen, von denen knapp ein Fünftel den Weg ins Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech des Landkreises gefunden hatten. Mut machen für die bevorstehenden Wahlen und die Betonung der Wichtigkeit des liberalen Elementes in der kleinen und großen Politik, vom Ortsrat bis zum europäischen Parlament, standen im Mittelpunkt des Abends. Bei den Ehrungen wurde neben der "40-Jährigen" Margarethe Wagner auch der Ehrenvorsitzende Dieter Lieblang besonders gewürdigt. "Er war schon alles", charakterisierte Schneider den Liberalen aus Spiesen-Elversberg, der als "rebellischer Chef der Jung-Demokraten" begonnen habe, Kreischef war, erst im Neunkircher Stadtrat, dann nach seinem Umzug im Gemeinderat Spiesen-Elversberg und noch in einer Fülle anderer Funktionen wirkte und weiter wirkt. Jetzt zieht er wieder als Spitzenkandidat in die Kommunalwahl. Lieblang sei, so Peter Schneider, ein "Parteifreund" im besten Sinne. Landesvorsitzender Oliver Luksic machte klar, dass sich die FDP trotz krachender Niederlagen in Bund und Land nicht aufgegeben habe, sondern ihre Rolle als Verfechter von Frieden und Freiheit weiter mit Energie wahrnehme.

Im Kreis Neunkircher tritt die FDP für den Kreistag und in fünf Städten und Gemeinden (nur in Merchweiler und Schiffweiler gibt es keine Kandidaten) an, und will dabei gut aussehen, wie Peter Schneider betonte. "In der Mitte der Nacht ist der Beginn des Tages", zitierte Schneider Papst Johannes Paul II., um die Aufbruchsstimmung in seiner Partei zu charakterisieren. Er forderte unter anderem für den Landkreis mehr Familienfreundlichkeit (beispielsweise längere Kita-Öffnungszeiten), bessere Angebote für Senioren und eine Förderung der berufsbildenden Schulen, um dem Fachkräfte-Mangel entgegenzuwirken. "Wir haben eine starke kommunale Basis, so viele FDP-Kandidaten wie 2009", blickt Schneider optimistisch auf den 25. Mai.

Zum Thema:

Auf einen BlickDer Vorstand der FDP im Kreis Neunkirchen setzt sich nach den turnusgemäßen Wahlen vom Donnerstag wie folgt zusammen. Er blieb weitgehend unverändert: Vorsitzender Peter Schneider, Stellvertreter Alexandra Petry und Vera Haböck (statt Michael Rinkes), Schatzmeister Marco Schneider, Schriftführer Roland Willems, Beisitzer, Harald Tyb'l, Uwe Mailänder, Wolfgang Petry, Gerd Amman, Margit Jochem, Karl-Josef Jochem. sl