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Eine Drückjagd in Eisen soll der Schweinepest entgegen wirken

Drückjagd im Nationalpark : Jäger nehmen Schwarzkittel ins Zielfernrohr

Am Samstag wird im Nationalpark scharf geschossen. Jagdbereich wird für Besucher gesperrt. Keltenring ist aber zugänglich.

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald veranstaltet eine Drückjagd in Eisen. Und zwar am kommenden Samstag, 10. Oktober, zwischen 9 und 13 Uhr. Eine Absperrung des Bereiches sei aus Sicherheitsgründen dringend erforderlich, teilt eine Sprecherin mit. Das Nationalparkam bittet alle Besucher, sich dringend an die entsprechenden Absperrungen zu halten. Um Besucher zu schützen, werde der Bereich rund um den Keltenring vom Keltenpark kommend, von dieser Jagd ausgeschlossen.

Es ist die erste Drückjagd des Nationalparks in diesem Jahr. Laut Sprecherin ist sie erforderlich, um Schäden durch Schwarzwild in der Region und im direkten Bereich um den Nationalpark entgegenzuwirken sowie einer drohenden Schweinepest vorzugreifen.

Die Jagd geht demnach vom Münzbach im Westen bis zum Eisbach im Osten, vom Schwarzenbacher Feld im Süden bis zum Lehmweg (Wasserleitungstraße/Primstalsperre) im Norden. Auch in angrenzenden Jagdbezirken werde an diesem Tag gejagt.