Die richtige Reaktion gezeigt

Nach dem 0:1 beim SV Bardenbach haben die Fußballerinnen des FSV Jägersburg am Sonntag eine gute Reaktion gezeigt. Beim 5:2-Heimsieg gegen den FC Bitburg spielte der FSV vor der Pause gut. Ganz zur Freude von Trainer Michael Kuntz.

Die Fußball-Frauen des FSV Jägersburg sind am vergangenen Sonntag in der Regionalliga Südwest in die Erfolgsspur zurückgekehrt und bezwangen zu Hause den abstiegsbedrohten FC Bitburg sicher mit 5:2. Bis zur Pause hatten Laura Ofiara (18.), Verena Korz (23.) und Johanna Müller (37., mit einem Distanzschuss in den Winkel) getroffen. Im zweiten Durchgang ließ die Elf von Trainer Michael Kuntz aufgrund der hohen Führung in einigen Situationen die allerletzte Konzentration vermissen, setzte sich aber letztlich souverän mit 5:2 durch. Die weiteren FSV-Treffer markierten Julia Eybe (72.) und wiederum Korz (83.), für Bitburg waren Julia Baustert (54.) sowie Christina Rosen (90.) erfolgreich.

"Nach der 0:1-Niederlage in Bardenbach war es wichtig, dass meine Mannschaft die richtige Reaktion zeigt. Und vor allem in der ersten Halbzeit ist diese Reaktion sehr deutlich ausgefallen", meinte Kuntz und ergänzte: "In der Defensive mussten wir aus personellen Gründen einige Umstellungen vornehmen, was teilweise zu Abstimmungsproblemen geführt hat. Das 4:1 von Julia Eybe, auf Vorarbeit von Lena Zimmermann, war aber die endgültige Entscheidung."

Die Jägersburgerinnen belegen mit 23 Punkten den vierten Tabellenplatz und gastieren am Sonntag um 13 Uhr beim Achten DJK Saarwellingen. Genau wie Bitburg steckt die DJK mitten im Kampf um den Klassenverbleib. Das Hinspiel hatte der FSV knapp mit 1:0 gewonnen. "Saarwellingen hat eine kampfstarke Mannschaft. Es ist ein Saar-Derby, und die DJK muss aufgrund der Tabellensituation unbedingt punkten. Deswegen gehe ich von einem Kampfspiel aus", erklärte Kuntz.

Die B-Juniorinnen des FSV empfangen am Samstag um 14 Uhr in der Bundesliga West-Südwest den einzig verbliebenen Verfolger des Spitzenreiters SGS Essen, Bayer Leverkusen. In der Vorrunde hatte sich die Elf von Trainer Björn Dill in Leverkusen gut aus der Affäre gezogen und dank eines Dreierpacks von Janina Müller lediglich mit 3:4 beim Tabellenzweiten verloren. Wollen die Saarländerinnen bei derzeit fünf Zählern Rückstand ans rettende Ufer die theoretische Chance auf den Klassenverbleib wahren, muss gepunktet werden. "Wir werden vor einer hoffentlich guten Zuschauer-Kulisse alles versuchen", verspricht FSV-Abteilungsleiter Arno Auffenfeld.