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Der Winter setzt ein erstes Ausrufezeichen

Der Winter setzt ein erstes Ausrufezeichen

Neunkirchen. Die Nächte für die Winterdienste sind dieser Tage kurz. Seit 2.30 Uhr waren die Männer des Schiffweiler Bauhofs in der Nacht auf Montag unterwegs, um die Straßen von den Schneemassen zu befreien und zu bestreuen. Doch zeigen sich die Bauhöfe im Landkreis gut gewappnet, haben sie doch schon seit Tagen den Wetterbericht genauestens verfolgt und vor Monaten das Streugut geordert

Neunkirchen. Die Nächte für die Winterdienste sind dieser Tage kurz. Seit 2.30 Uhr waren die Männer des Schiffweiler Bauhofs in der Nacht auf Montag unterwegs, um die Straßen von den Schneemassen zu befreien und zu bestreuen. Doch zeigen sich die Bauhöfe im Landkreis gut gewappnet, haben sie doch schon seit Tagen den Wetterbericht genauestens verfolgt und vor Monaten das Streugut geordert. Wie in Schiffweiler waren auch die Mitarbeiter des Bauhofs Ottweiler gestern im Dauereinsatz. "Um 5 Uhr, 11 Uhr und um 17 Uhr schicken wir unsere vier Fahrzeuge raus", so Leiter Conrad Reinshagen. Damit könne ihr Gebiet, das aus rund 300 Kilometer Straßen und Wegen besteht, je nach Witterungslage binnen drei Stunden geräumt werden.Schwer zu schaffen machten Schnee und Glatteis den Autofahrern vor allem während des Berufsverkehrs. Wie die Polizei Neunkirchen mitteilte, kam es im Laufe des Tages zu acht Unfällen, bei denen aber nur eine 28-Jährige leicht verletzt wurde. Auf der B 41 standen vier Lkws quer. Im Dauereinsatz war auch die Illinger Polizei, die am Abend zwölf Unfälle meldete. "Teilweise hatten die Fahrer keine Winterreifen, ansonsten war Glätte die Unfallursache", informiert Manfred Müller. Von Schneechaos wollten jedoch beide Polizeistationen nicht sprechen. "Was Neunkirchen betrifft haben wir die Lage im Griff", so eine Sprecherin der Polizei Neunkirchen.

Zu "massiven Einschränkungen im Linienverkehr" sei es wegen der heftigen Schneefälle gekommen, so der stellvertretende Fahrdienstleiter der Neunkircher Verkehrsgesellschaft (NVG), Hans-Dieter Walter. "Der Hüttenberg in Neunkirchen und die Zweibrücker Straße im Bereich der Scheib waren heute für längere Zeit wegen der Schneelagen nicht befahrbar", so Walter. Daneben seien kleinere Umleitungen bei den üblichen Strecken notwendig gewesen.

Je nach Ortslage hätten die Busse Verspätungen von fünf bis 30 Minuten gehabt. "Manche Fahrgäste haben dafür kein Verständnis und beschimpfen unsere Fahrer", sagt Walter. Wer mit dem Bus zur Arbeit oder auf Termine fährt, rät Walter, sollte zur Sicherheit eine Stunde früher aufzubrechen.

Infos über Umleitungen und Verspätungen gibt es bei der NVG unter Telefon (0 68 21) 24 02 40.