Dem Hüttenpark-Sittich geht's bestens

Dem Hüttenpark-Sittich geht's bestens

Neunkirchen. Es hält sich wacker offenbar auch über die eisigen Tage - das kunterbunte Vögelchen, das im Dezember gleich mehrere Leser der SZ als "roten Papagei" aus dem Hüttenpark gemeldet hatten (wir berichteten). Wie damals Zoodirektor Norbert Fritsch vermutete, handelt es sich laut Beschreibung um einen Pennantsittich

Neunkirchen. Es hält sich wacker offenbar auch über die eisigen Tage - das kunterbunte Vögelchen, das im Dezember gleich mehrere Leser der SZ als "roten Papagei" aus dem Hüttenpark gemeldet hatten (wir berichteten). Wie damals Zoodirektor Norbert Fritsch vermutete, handelt es sich laut Beschreibung um einen Pennantsittich. Nach der Veröffentlichung im Dezember hatte Fritsch gehofft, der Besitzer des Tieres werde sich melden und es anlocken. Der allerdings meldete sich nicht. Stattdessen gab es aber, wie die Nachfrage der SZ gestern bestätigte, jede Menge Anrufer, die den kleinen gefiederten Kerl noch einmal gesehen haben. "Gerade Ende letzter Woche kam wieder ein Anruf", erzählt Fritsch. Übereinstimmend sind sich alle einig: Dem kleinen Kerl geht's gut. Fritsch selbst ist sich sicher: Wenn er die Kälte der letzten Tage überstanden hat, dann braucht man wohl nicht mehr um ihn zu zittern. Arbeiter des Betriebshofs haben Fritsch gegenüber die Vermutung geäußert, dass der Sittich, so es denn einer ist, sich wohl auch an den Fernwärmeleitungen aufwärme. Die gehen am nahe gelegenen kleinen Teich vorbei und strahlen Wärme ab. Auch diejenigen, die dem Zoodirektor gegenüber noch vor Wochen ihre Skepsis bezüglich der Überlebenschancen des Vogels geäußert haben, seien jetzt frohen Mutes und freuten sich mit dem Tier über sein Leben in Freiheit. Die ASH hatte im Dezember vorgeschlagen, einen Käfig zu bauen, in dem man den Sittich dann fangen und weiter an die Vogelauffangstation leiten könne. "Die haben sich aber nicht mehr gemeldet", so Fritsch, der auch dafür keine Notwendigkeit mehr sieht. Jetzt werde es ja wieder milder. Und dann wolle er selbst auch mal in den Hüttenpark spazieren, um sich anzuschauen, ob es sich wirklich um einen Pennantsittich handelt. "Hauptsache im Moment ist, dass das Tier Futter bekommt. Anscheinend handelt es sich ja um einen putzmunteren Gesellen." Man müsse sich wohl keine Sorgen mehr machen, dass das Vögelchen nicht ausreichend Zufluchtsplätze findet.