Das Ziel sind die Top Zehn

Bei seinen jüngsten Starts der „Formel Renault 1.6 NEC Junior“ landete der Heusweiler Nachwuchs-Rennfahrer Cedric Piro auf den Plätzen 14 und zehn. Auf dem Nürburgring will er sich nun steigern. Die Chancen stehen gut.

Er wird sich einen Traum, den viele Motorsport-Fans haben, schon im zarten Alter von 16 Jahren erfüllen: Cedric Piro wird am Wochenende des 11. bis 13. Juli vor einer großen Kulisse an einem "World Series"-Rennen der "Formel Renault 1.6 NEC Junior" auf dem Nürburgring teilnehmen.

Zuletzt landete Cedric Piro vor über 50 000 Zuschauern in Spa-Francorchamps in Belgien auf den Plätzen 14 und zehn (von insgesamt 21 Fahrern). Dabei musste er sich im ersten Rennen nach einem Unfall von ganz hinten durch die Konkurrenz nach vorne kämpfen. "Da war nicht mehr drin, das war einfach Pech", weiß Vater und Teamchef Erwin Piro und erklärt: "Bei dem Rennen am Nürburgring nehmen nur 13 Fahrer teil, weil zeitgleich in Schweden eine Meisterschaft stattfindet, an der die vielen schwedischen Fahrer der Serie teilnehmen werden." Die Chancen auf eine einstellige Platzierung für seinen Sohn Cedric sind dadurch also erheblich gestiegen: "Er kann in diesem Rennen durchaus Siebter werden", ist Piro Senior überzeugt.

"Wir wollen im Mittelfeld landen und nächstes Jahr dann um die Meisterschaft mitfahren", sagt der Chef zu den Erwartungen und Erfolgsaussichten des Teams "Piro Sports". Geplant war ursprünglich, dass der zweite Fahrer im Team, der etwas erfahrenere Larry Ten Voorde aus den Niederlanden, in seiner zweiten Formel-Saison ganz vorne mitfahren kann. Aber auch ihm machte in Spa ein fremdverschuldeter Unfall zu schaffen und warf ihn in der Gesamtwertung zurück. Nach der viertbesten Trainingszeit landete er im zweiten Rennen schließlich auf Rang 13. "Dieser Beinahe-Totalschaden nach dem ersten Rennen in Spa hat eigentlich schon Larrys Budget gesprengt. Wenn diese unglücklichen Umstände nicht dazu gekommen wären, wären wir bisher durchaus zufrieden", merkt Papa Piro an: "Aber so ist das eben im Rennsport."

Neben einer sportlich ansprechenden Leistung seiner Fahrer erwartet der Teamchef eine ähnliche Zuschauerkulisse wie beim vorherigen Rennen auf dem Traditionskurs in Spa: "Gemeldet sind 15 Grad Celsius und Regen, aber dafür ist der Eintritt frei", meint Erwin Piro und lacht: "Ich denke schon, dass sich viele Leute dieses Event anschauen kommen, weil es praktisch Formel 1-Atmosphäre bietet."