Das Schmuckstück strahlt in sattem Grün

Das Schmuckstück strahlt in sattem Grün

Neunkirchen/Nahe. Zementmischer und ein Erdhaufen am Rande des Sportplatzes des Fußball-Kreisligsten SV 47 Neunkirchen/Nahe lassen nur noch erahnen, was sich bei dem Verein im letzten Jahr verändert hat. Denn dort, wo früher die Fußballer auf einem Hartplatz kickten und die Anwohner mit staubigen Fenstern zu kämpfen hatten, liegt nun ein Rasen, der in sattem Grün leuchtet

Neunkirchen/Nahe. Zementmischer und ein Erdhaufen am Rande des Sportplatzes des Fußball-Kreisligsten SV 47 Neunkirchen/Nahe lassen nur noch erahnen, was sich bei dem Verein im letzten Jahr verändert hat. Denn dort, wo früher die Fußballer auf einem Hartplatz kickten und die Anwohner mit staubigen Fenstern zu kämpfen hatten, liegt nun ein Rasen, der in sattem Grün leuchtet. Der erste Vorsitzende des Vereins, Volker Leid, erzählt: "Der Zustand des Hartplatzes war desolat. Er glich eher einer Kiesgrube." Und der Vorsitzende des Fördervereins, Martin Wengler ergänzt: "Unser Platz hatte nicht mehr die Mindestmaße erfüllt. Auch die Sicherheitsabstände hinter der Torauslinie waren nicht gegeben." Daher musste der Verein, der in der Kreisliga A Schaumberg eine Spielgemeinschaft mit FC Selbach bildet, handeln. Mit Geldern der Sportplanungskommission (circa 45000 Euro) und der Gemeinde (50000 Euro) war es dem SV 47 möglich, das Projekt zu realisieren. Doch auch ein großer Anteil an Eigenleistung war erforderlich. Denn nicht nur der Platz, auch den Zuschauerbereich musste der Verein neu anlegen. "Rund um den Platz war früher eigentlich nur Acker. Es waren einige Erdbewegungen zu erledigen", erzählt Wengler. Er ergänzt: "Während der Bauzeit war ich fast öfter auf dem Sportplatz, als zu Hause." Dabei halfen Vereinsmitglieder, ortsansässige Landwirte und ein Baggerbetrieb mit. Nun können die Zuschauer das Geschehen auf dem Spielfeld sogar von einer kleinen Stehtribüne verfolgen und die Auswechselspieler nehmen in überdachten Häuschen Platz. Und der neue Rasenplatz zeigt schon seine Wirkung. Jugendleiter Michael Biegel erklärt: "Trotz eines richtigen Regengusses sind die AH-Spieler zahlreich zum Training erschienen. Gäbe es den Hartplatz noch, wäre bestimmt keiner gekommen. Das liegt aber auch daran, dass sie viel mitgearbeitet haben." Und auch auf einen Schub im Jugendbereich hofft Biegel: "Das ist ein ganz neuer Anreiz für die Kinder." Außerdem richtete der SV in diesem Jahr erstmals ein Jugendturnier auf dem eigenen Vereinsgelände aus. "Mit knapp 60 Mannschaften ist es eines der größten im Land", sagt Biegel stolz. Er ergänzt: "Die Tendenz ist klar steigend." Darüber hinaus war zuletzt die Klaus-Fischer Fußball Schule zu Gast, an der 44 Kinder teilnahmen. "Das wollen wir etablieren", sagt Biegel.rixAn diesem Samstag gastiert der FC Union, u. a. mit Ministerpräsident Peter Müller und Landtagspräsident Hans Ley in seinen Reihen, auf der Anlage. Um 17 Uhr wird im Rahmen des AH-Familienfestes das Spiel der Politiker gegen die SV-AH angepfiffen.

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