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Das Leben ist eine Achterbahn – mal geht es bergab, mal bergauf

Das Leben ist eine Achterbahn – mal geht es bergab, mal bergauf

Großer Besucherandrang herrschte beim Frauenfrühstück des Mütterbeten-Vereins mit Dorothea Hille im Senioren-Zentrum Haus am See. Während eines Vortrags referierte die Schwäbin über das Auf und Ab des Lebens.

"Die Saarländer sind ganz besondere Menschen", begrüßte Dorothea Hille die Gäste und hatte damit gleich zu Anfang das gesamte Publikum hinter sich. Knapp 120 Frauen trafen sich zum Frauenfrühstück im Caritas-Senioren-Zentrum Haus am See in Neunkirchen/Nahe. "Auf der Achterbahn des Lebens" lautete der Titel der Veranstaltung des "Mütter hoffen und beten" Vereins Neunkirchen/Nahe mit der Referentin Dorothea Hille. In einem packenden und mitreißenden Vortrag referierte sie über die Erfahrungen und Beispiele aus dem Auf und Ab ihres eigenen Lebens.
Ballast ist überflüssig

"Würden Sie mit einem Koffer in eine Achterbahn steigen?", fragte Dorothea Hille ins Publikum. Sie rief auf, allen äußeren Ballast wegzuwerfen, sich von Kummer, Sorgen und Schuld zu befreien. Viele Probleme bereite man sich selbst. Menschen erleiden Schicksalsschläge. Auch Dorothea Hille hatte mit Schicksalsschlägen zu kämpfen: Der Tod ihres Sohnes und zwei Operationen an einem gutartigen Tumor. Doch sie sei immer wieder aufgestanden und habe weitergemacht. Sie verstand es, die Frauen zu begeistern, aber auch nachdenklich zu machen. Die eine oder andere Träne konnte man in den Augen der Zuhörerinnen erkennen.

Mit den Worten: "Ich bin so dankbar auf der Achterbahn meines Lebens", beendete Hille ihren Vortrag und erntete tobenden Applaus. Die Abschlussworte übernahm Pastor Stefan End. Gemeinsam wurde gesungen und gebetet. Die Besucher erlebten ein nachdenkliches und erfrischendes Frühstück zugleich.