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Das Leben des Menschen als Weg zu Gott

Das Leben des Menschen als Weg zu Gott

Wolfersweiler. So, wie nach dem biblischen Bericht zwei Jünger Jesu damals von Jerusalem aus in ein Dorf mit Namen Emmaus gegangen sind und ihnen unterwegs der Auferstandene unerkannt begegnet ist, machten sich am Ostermontag auch die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Wolfersweiler/Freisen auf den Weg. Ihr Emmaus war in diesem Jahr der Filialort Walhausen

Wolfersweiler. So, wie nach dem biblischen Bericht zwei Jünger Jesu damals von Jerusalem aus in ein Dorf mit Namen Emmaus gegangen sind und ihnen unterwegs der Auferstandene unerkannt begegnet ist, machten sich am Ostermontag auch die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Wolfersweiler/Freisen auf den Weg. Ihr Emmaus war in diesem Jahr der Filialort Walhausen. Vor dem Start am Morgen trafen sich alle zu einer kurzen Besinnung mit einer Lesung in der Wolfersweiler Pfarrkirche St. Laurentius. Unterwegs zum Zielort wurde noch zweimal im frisch grünenden Buchwald eine Rast eingelegt. Meditative Texte erinnerten dabei an das Leben des Menschen als Weg zu Gott. Nach einer guten Stunde war die Köhlerhalle in Walhausen erreicht, wo Pastor Otmar Mentgen die Eucharistie feierte. Zu den 90 Emmauspilgern hatten sich dreißig weitere Gläubige gesellt, die den Weg nicht zu Fuß machen konnten, die heilige Messe zum Osterfest aber nicht versäumen wollten. Bei einem ausgedehnten Frühstück saßen anschließend alle bis zum frühen Nachmittag einträchtig beisammen. Ein Teil von ihnen traten sogar den Rückweg zu Fuß an. Der jüngste Teilnehmer an diesem Emmausgang war der acht Monate alte Joe Horst, der den Weg im Kinderwagen mitmachen durfte. Die ältesten Wallfahrer waren schon über 80. "Das Schöne an diesem Gang ist, dass man sich besser untereinander kennenlernt, dass es zu vielen guten Gesprächen kommt und dass dadurch der Zusammenhalt der Pfarreiengemeinschaft gestärkt wird", sagte der Vorsitzende des Wolfersweiler Pfarrgemeinderates, Stefan Lauer. Der Emmausgang wurde im Jahre 2001 ins Leben gerufen. Die Wegstrecken wechseln jedes Jahr. In der Regel führen sie von Freisen nach Wolfersweiler oder von Wolfersweiler aus nach Nohfelden oder Walhausen. Weit über 1000 Gläubige haben bisher an diesen Pilgergängen teilgenommen. gtr