Das Forschungsprojekt MINTcoach des Umwelt-Campus Birkenfeld will Schülern die Naturwissenschaften schmackhaft machen.

Umwelt-Campus Birkenfeld : Erneuerbare Energien standen im Fokus

Das Forschungsprojekt MINTcoach des Umwelt-Campus Birkenfeld will Schülern die Naturwissenschaften schmackhaft machen.

Was versteht man  unter erneuerbarer Energie? Wie sieht der Energiemix in Deutschland und der Nationalparkregion aus? Welche Geräte verbrauchen wie viel Strom? Diese und andere Fragen wurden gemeinsam mit Schülern der sechsten Klassen bei einem Workshop erörtert. An dem Projekt, das vom Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein organisiert wird, nahmen sieben Schulen aus der Region teil.

Studenten des Umwelt-Campus Birkenfeld entwickelten das Seminar und gestalteten es gemeinsam  mit Mitarbeitern des Forschungsprojekts MINTcoach (siehe Info). Das Projekt umfasst vier Themenfelder: Energiemix und Stromverbrauch, Wind- und Wasserenergie, Stromkreise und Solarenergie sowie der Bau einer Planetenkolonie. „Beim Energiemix und Stromverbrauch erfuhren die Kinder, welche Energieformen es gibt und wie sich der Strommix zusammensetzt“, schildert Campus-Sprecherin Tanja Loch-Horn. Dabei lernten die Schüler die verschiedenen erneuerbaren und fossilen Energieformen kennen.

Beim Waffelbacken durften sie selbst den Stromverbrauch messen, die Stromkosten abschätzen und auch die frischgebackenen Waffeln probieren. An der Station Wind- und Wasserenergie wurde anhand eines gebastelten Auftrieb-Windrad-Modells das Prinzip von Auftrieb und die Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie erklärt.

„Die zweite Teilaufgabe der Station umfasste das Basteln von Wind- und Wasserrädern aus Korken, Holzspießen und Plastikbechern. Mittels Multimetern und Elektromotoren konnten die Kinder in Kleingruppen die selbstgebastelten Rotoren ausprobieren und den erzeugten Strom messen“, berichtet Loch-Hoch. Der Unterschied von Parallel- und Reihenschaltung sei an der Station Stromkreise und Solarenergie erläutert worden.

Dabei mussten Solarzellen an die Rotoren in Reihen- als auch in Parallelschaltung angeschlossen werden. Außerdem baute jedes Kind  seine eigene Obst- beziehungsweise Gemüsebatterie. Als Abschluss gestalteten sie Modelle einer Planetenkolonie mit Spielplätzen, Gewächshäusern, Solarparks und Windrädern.