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Campingplatz Bostalsee ist Partnerbetrieb des Nationalparks

Die Liste wächst : Campingplatz Bostalsee ist Nationalpark-Partner

Das soll künftig schon an der Rezeption für Gäste ersichtlich sein — mit entsprechender Deko und Informationsangeboten.

Die Nationalpark-Gemeinde Nohfelden kann einen weiteren anerkannten Partnerbetrieb des Nationalparks Hunsrück-Hochwald auflisten: den Campingplatz Bostalsee. Den Nationalpark besonders für Familien erlebbar zu machen, das ist die Mission von Daniela Maslan-Mayer und ihrem Team vom Campingplatz Bostalsee. Wie eine Sprecherin berichtet, bietet dieser 438 Wohnwagenstellplätzen, Einzel- und Familienzeltplätze, Mietwohnwagen und Mietzelte.

„Besonders die liebevoll gestalteten Märchenhäuser zeigen die Ausrichtung auf familien- und kinderfreundlichen Tourismus“, so die Sprecherin. Nachhaltigkeit spielte bei der Gestaltung ebenfalls eine wichtige Rolle: Mit Holzfassade und -interieur setzt man auf natürliche Materialien. Ein weiteres Kriterium: die Barrierefreiheit. Sie bedeutet Komfort. Gerade, wenn mit Kinderwagen oder schweren Koffern gereist wird.

 Daniela Maslan-Mayer mit dem Logo des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Der Campingplatz Bostalsee ist jetzt Partnerbetrieb .
Daniela Maslan-Mayer mit dem Logo des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Der Campingplatz Bostalsee ist jetzt Partnerbetrieb . Foto: nlphh.de/Konrad Funk

Dass Barrierefreiheit oft einen Gewinn für mehrere Anspruchsgruppen bedeutet, zeigt auch die Webseite des Campingplatzes: Sie ist zusätzlich in leichter Sprache verfügbar und somit für kognitiv beeinträchtigte Personen, aber auch für Kinder leicht zu verstehen. Daniela Maslan-Mayer und ihr Team beziehen die besonderen Bedürfnisse von Familien an vielen weiteren Stellen mit ein: „Im Freizeithaus in der Nähe der Märchenhäuser gibt es für die kleinen Besucher eine Leseecke, wo auch das Nationalpark-Malbuch und die passenden Buntstifte zu finden sind. Außerdem haben wir Kinderbäder mit Sanitäreinrichtungen für die Kleinsten und das Programm des Ferienclubs ,Wasserfloh‘ in den Ferienzeiten.“ Aber auch auf das Erlebnis aller anderen Gäste werde großen Wert gelegt.

Momentan gibt es daher an der Rezeption ebenfalls optische Veränderungen. „Wir richten unter anderem eine Ecke mit regionalen Produkten ein und nehmen dabei Ideen aus dem Gestaltungsleitfaden des Nationalparks auf“, sagt Maslan-Mayer. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Besucherinformation. Dazu passt, dass der lebensgroße Kundenstopper in Form einer Papp-Rangerin im Sommer an der Rezeption einziehen wird. Er hält die wichtigsten Informationen zum Nationalpark kompakt bereit: QR-Code zur Nationalpark-App, Starterkarte und Programmheft WILDkatz. „Das Paket aus Programmheft WILDkatz, Starterkarte 4.0 und der App mit dem virtuellen Ranger zeigt, dass der Nationalpark hier sehr gästeorientiert arbeitet und uns im Service entlastet. Das ist für uns ein wichtiger Baustein zur Besucherinformation“, bekräftigt Daniela Maslan-Mayer.

Dieses Engagement für Qualität und Service wird durch die Service-Q Stufe 1 Zertifizierung bestätigt. Darüber hinaus kann der Campingplatz mit fünf Sternen (DTV) werben. Hinzu kommt außerdem eine Zertifizierung nach „Reisen für Alle“. Das bundeseinheitliches System stellt dem Gast wichtige Informationen für die Reiseplanung bereit. „Beim Thema Barrierefreiheit kann die Nationalpark-Region mittlerweile mit einer respektablen Anzahl von geprüften Betrieben aufwarten. Am Ende ist jede Information für den Gast wichtig und kann entscheidend dafür sein, wo seine nächste Reise hingeht“, betont Matthias Spieles, Produktleiter der Partnerinitiative. Der Campingplatz ist nicht nur zertifizierter Ecocamping-Betrieb, sondern auch Mitglied der Kultur- und Landschaftsinitiative St. Wendeler Land. Regionale Produkte erfüllen eine wichtige Kundenanforderung. Denn, wer Urlaub in der Nationalpark-Region mache, erwarte auch regionale Produkte.

St. Wendels Landrat Udo Recktenwald (CDU) unterstreicht: „Unser schöner Landkreis ist eine Tourismushochburg – dies vor allem dank einer durchdachten, konsequenten und mutigen Tourismusförderung. Denn Tourismus ist für uns aktive Wirtschaftsförderung und somit ein wichtiger Beitrag zur Regionalentwicklung. Naturverträglichkeit und Nachhaltigkeit spielen dabei auch eine zentrale Rolle. Der Bostalsee ist dabei der Kristallisationspunkt der touristischen Entwicklung. Und seit der offiziellen Eröffnung des Bostalsees vor mehr 40 Jahren ist auch der Campingplatz ein wichtiger Bestandteil unseres touristischen Angebotes, das wir stetig ausweiten und anpassen.“

 Aktuell ist der Campingplatz am Bostalsee noch verwaist. Coronabedingt sind keine Urlauber auf der Anlage unterwegs.
Aktuell ist der Campingplatz am Bostalsee noch verwaist. Coronabedingt sind keine Urlauber auf der Anlage unterwegs. Foto: Frank Faber

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