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Bürgermeisterliche Bestzeit in Berlin

Bürgermeisterliche Bestzeit in Berlin

"Rathaus-Renner" Jörg Aumann schafft Traumziel: Marathon unter drei Stunden.

Neunkirchen. Seit gestern steht definitiv fest: Die Neunkircher Verwaltungsspitze hat einen "Roadrunner" der Extraklasse. Bürgermeister Jörg Aumann ist mit der erhofften "Traumzeit" vom Berlin-Marathon zurückgekehrt. Dort bewältigte er am Sonntag im Sport-T-Shirt der Stadt Neunkirchen die 42,195 Kilometer in zwei Stunden, 56 Minuten und 47 Sekunden - die "magischen drei Stunden" waren geknackt. Bei seinem vierten Marathon verbesserte der ausdauende Jurist seine Bestzeit um gut sieben Minuten. "Ich habe herausgeholt was drin war", so Aumann am Montag zur SZ. Und er lief auf dem bekannt schnellen Berliner Kurs wie ein Uhrwerk - jeden der 42 Kilometer im Schnitt in 4:11 Minuten. Und das reichte, um unter die besten 900 (Platz 896) von knapp 34 500 "Finishern" zu kommen, die am Sonntag mehr oder weniger euphorisch das Ziel am Brandenburger Tor passierten. In der Altersklasse M 40 bedeutete dies für den 43-Jährigen den respektablen Platz 192.Bis zu 120 Kilometer pro Woche trainierte der laufbesessene Bürgermeister in den Wochen vor dem Marathon - auf der Straße, im Wald und auf dem Platz des FV Neunkirchen. Nach Trainingsempfehlungen des legendären deutschen Marathon-Asses Herbert Steffny. Eben jenen Steffny (59) sah Aumann am Rand des Berliner Kurses stehen und klatschte mit ihm ab, ob der optimalen Vorbereitung.

Noch schnellere Zeiten werde er nun nicht mehr anstreben, so der rundum zufriedene Aumann gestern, sein sportlicher Ehrgeiz sei erst mal gestillt. Nicht aber sein Laufhunger: Bereits in vier Wochen düst der 1,90-Meter-Mann (Kampfgewicht: gut 82 Kilogramm) nach New York um am 4. November den dortigen Marathon zu absolvieren. Als "Genusslauf", versichert er. gth