Bürgerinitiative „Windkraft mit Vernunft“ will Kräfte bündeln

Bürgerinitiative „Windkraft mit Vernunft“ will Kräfte bündeln

Die BI „Windkraft mit Vernunft“ begleitet die geplanten Windparks bei Weiten und Orscholz kritisch. Mit dem Beitritt zum „Bündnis Energiewende für Mensch und Natur“ soll den Forderungen der BI mehr Nachdruck verliehen werden.

Die Bürgerinitiative (BI) "Windkraft mit Vernunft" aus Mettlach ist dem "Bündnis Energiewende für Mensch und Natur" beigetreten. Die BI will bei dem geplanten Bau von Windparks bei Weiten und Orscholz die Interessen der Anwohner gewahrt wissen. Der Beitritt zum "Bündnis Energiewende" ist laut einer Erklärung der BI die "logische Konsequenz ihrer bisherigen Aktivitäten" und soll vor allem dazu dienen, Synergieeffekte effektiv zu nutzen und den vier Hauptforderungen der BI "in einer starken Solidargemeinschaft mehr Nachdruck zu verleihen". Diese Forderungen seien: Vergrößerung des Abstands zur Wohnbebauung, Begrenzung der Anzahl der geplanten Windkraftanlagen, Begrenzung der Höhe der Anlagen auf 120 statt der geplanten 200 Meter; Errichtung der Windräder auf gemeindeeigenen Grundstücken, damit alle Einwohner von den Pachteinnahmen profitieren können

Bei Umsetzung dieser Forderungen sieht die BI jegliche Beeinträchtigung der Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Bürger in Weiten, Orscholz und Freudenburg vermieden. Auch sorge die Berücksichtigung der Forderungen für einen effektiven Schutz und ein nachhaltiges Bewahren der existierenden Fauna und Flora.

Im "Bündnis Energiewende für Mensch und Natur", das im rheinland-pfälzischen Argenthal (bei Simmern) ansässig ist, haben sich mit der BI "Windkraft mit Vernunft" nun insgesamt 32 Bürgerinitiativen mit mehr als 9000 Mitgliedern zu einer großen Gemeinschaft zusammengeschlossen. Alle Bündnispartner setzen sich nach eigener Darstellung "für eine gesteuerte und maßvolle Energiewende ein". Die Mitglieder fordern "einen ökologisch, sozial, technisch und volkswirtschaftlich sinnvollen Ausbau erneuerbarer Energien". Zugleich machen sie sich bei der Umsetzung der Energiewende für Schutz des Menschen, der Natur und der Lebewesen sowie der Kulturlandschaften stark. "Ebenfalls fordern alle Bündnismitglieder die verantwortlichen Landesregierungen auf, die aus dem Ruder geratene Energiewende in Rheinland-Pfalz und im Saarland unverzüglich zu stoppen und die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen."

www.energie-mensch-

natur.de

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