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Trauer um Willi Molter
Bosen trauert um sein Urgestein Willi Molter

 Willi Molter
Willi Molter FOTO: H. Wittig
Bosen-Eckelhausen. Im Alter von 80 Jahren verstarb der Ur-Bosener Willi Molter. Er engagierte sich über viele Jahrzehnte für seinen Heimatort Bosen-Eckelhausen und seine Heimatgemeinde Nohfelden. Dabei war der Fußballsport seine größte Herzenssache. red

Angefangen als Jugendspieler und aktiver Spieler war Willi Molter auch Schiedsrichter, AH-Abteilungsleiter, vier Jahre zweiter Vorsitzender, zwölf Jahre Vorsitzender des SC Bosen (in dieser Zeit wurde auch das Sportlerheim neu gebaut) und Mitbegründer des Fördervereines Bosener Fußball. Alle Funktionen ergeben aneinandergereiht einen Lebensabschnitt von über 50 Jahren, die der SC Bosen mit der Ernennung zum Ehrenmitglied zum 60. Geburtstag belohnte. Aber das Engagement von Willi Molter war noch vielfach größer: 36 Jahre übernahm er Verantwortung in der Kommunalpolitik im Gemeinderat und Ortsrat von Bosen und im Gemeinderat von Nohfelden, 55 Jahre Mitglied und viele Jahre Vorstandsmitglied und Delegierter in der SPD. Hier wurde er 2004 mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Auch im Männergesangverein war er seit 1954 über Jahrzehnte aktiv gewesen. 2003 wurde er in seinem MGV 1898 Bosen zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenso war er 38 Jahre aktives Mitglied der Feuerwehr Bosen, auch im Vorstand tätig und war seither Mitglied der Alterswehr. Außerdem war er langjähriges Mitglied im Schützenverein Gut Ziel Bosen (25 Jahre), bei den Bostalfischern (über 40 Jahre) sowie beim Obst- und Gartenbauverein.


Der Verstorbene sei in der Bosener Dorfgemeinschaft bis zuletzt ein wirklicher Aktivposten gewesen, so Armin Loos, Ortsvorsteher von Bosen-Eckelhausen.

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung ist am Samstag, 21. Juli, um 14.30 Uhr in der evangelischen Kirche Bosen.