Borussen müssen bei Standards wach sein

Borussen müssen bei Standards wach sein

Neunkirchen. Die Neunkircher Borussen müssen heute um 14.30 Uhr beim FC Homburg ran. Und die Fußballfans dürfen sich freuen auf den Klassiker, denn sowohl für die auf Oberliga-Platz fünf liegenden Gastgeber wie auch für die Borussia, die punktgleich Rang sechs belegt, geht es darum, den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen nicht zu verlieren

Neunkirchen. Die Neunkircher Borussen müssen heute um 14.30 Uhr beim FC Homburg ran. Und die Fußballfans dürfen sich freuen auf den Klassiker, denn sowohl für die auf Oberliga-Platz fünf liegenden Gastgeber wie auch für die Borussia, die punktgleich Rang sechs belegt, geht es darum, den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen nicht zu verlieren. Neunkirchen gewann zwar das Hinspiel mit einer tadellosen kämpferischen Leistung vor eigenem Publikum, doch im Homburger Waldstadion wird die Truppe von Trainer Günter Erhardt noch eins drauf setzen müssen, um einen oder drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können: "Wir wissen, dass dieses Spiel ähnlich schwer wird wie die kommenden Begegnungen gegen FSV Mainz II oder Eintracht Trier. Ich hoffe, dass wir nun auch spielerisch mithalten können."Der Neunkircher Coach glaubt, dass der 6:0-Sieg gegen Mechtersheim zusätzlich Kräfte frei setzt. Ob er eine oder zwei Sturmspitzen aufbiete, wisse er noch nicht. Wahrscheinlich werde er in der gleichen Formation wie zuletzt spielen lassen. Allerdings muss Erhardt auf Said Chouaib verzichten, der sich am vorigen Wochenende eine Muskelverletzung, eine Zerrung oder einen Faserriss, zuzog. Für ihn wird voraussichtlich Burak Özgün auflaufen. Er kann nach seinem Kurzeinsatz und dem Tor gegen Mechtersheim beweisen, dass die Offensive durch seine Verpflichtung an Qualität und Treffsicherheit gewonnen hat. Ralf Hürter und Francesco Furnari haben wieder mit dem Training begonnen, ihr Einsatz erscheint Erhardt aber verfrüht. Ebenfalls ausfallen wird Christian Mehle. Der erzielte bis zu seinem Wechsel zu Saisonbeginn ins Ellenfeld für die Grün-Weißen viele entscheidende Tore. Seine Kreativität bei Standards wird den Neunkirchern fehlen. Allerdings hat sich Ewald Bucher inzwischen als gute Alternative erwiesen. Buchers Bananenflanken und seine Vollstreckerqualitäten könnten auch Homburg große Probleme bereiten. Wichtig erscheint dem Borussencoach, die Kreise des torgefährlichen Homburger Angreifers Michael Petri zu stören. "Wenn wir ihn ausschalten, können wir etwas reißen. Darauf legen wir ein besonderes Augenmerk." Und seine Mannschaft müsse bei Standards, Eckbällen oder Freistößen in Strafraumnähe, höllisch aufpassen. Die Meinung von Neunkirchens Spielausschuss-Vorsitzendem Horst Klein: "Die Tagesform wird diese Partie entscheiden. Ich hoffe, dass wir in den spielentscheidenden Augenblicken hell wach sind."