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Blieskastel war ein lohnendes Ziel für Wanderer aus allen Himmelsrichtungen

Blieskastel war ein lohnendes Ziel für Wanderer aus allen Himmelsrichtungen

Blieskastel. Die Saarländer mögen ihr Land. Obwohl man im Nordsaarland einen etwas anderen Dialekt spricht als in Blieskastel, ist man doch stolz, dass es hier so viele schöne Ecken gibt. "Wir kommen extra aus Türkismühle, nahe am Bostalsee", erklären Marianne und Manfred Knapp

Blieskastel. Die Saarländer mögen ihr Land. Obwohl man im Nordsaarland einen etwas anderen Dialekt spricht als in Blieskastel, ist man doch stolz, dass es hier so viele schöne Ecken gibt. "Wir kommen extra aus Türkismühle, nahe am Bostalsee", erklären Marianne und Manfred Knapp. Beide kennen die Saarpfalz nicht so gut, weil sie ja nicht gerade vor der Tür liegt. Aber kein Problem. "Wir sind gerne hier, hier ist es wunderschön", so ihre Einschätzung. Bernhard und Maria Heid kommen ganz aus der Nähe - aus Kirkel. Dennoch zählt der Wald hinter Blieskastel nicht mehr zu ihrem Wander-Einzugsgebiet, "deshalb haben wir die Gelegenheit genutzt, die Wege kennen zu lernen und sind mitgekommen," erklärt Bernhard Heid. Er war schon einmal dabei, als die SZ-Wanderung nach Kirkel führte. Marlene und Otwin Frenzel aus Oberwürzbach hatten diesmal die beiden Enkel Marius und Nicolas dabei - und natürlich die Schäferhündin Susi. Frenzels sind alte Bekannte bei SZ-Wanderungen, sie gehen fast immer mit. Hannelore Stopp aus Blickweiler war hingegen das erste Mal dabei, ihre Freundin Maria Hassel aus Bliesmengen kennt die SZ-Wanderungen. "Sie sind immer sehr gut organisiert", lobt sie, "es lohnt sich, hier mitzugehen." Auch zwei fröhliche Ehepaare aus Friedrichstahl und Bildstock, Hans-Jürgen und Uschi Statetzny und Oswald und Christel Gauß, lobten die schöne Strecke und die prima Verkostung am Wegesrand. Sie nutzen die SZ-Wanderungen gerne zum Entspannen "und um mal andere Wege zu erproben." Begeistert waren Pirmin und Monika Junk aus Alsweiler bei Marpingen. "Wir finden es toll hier, das Wetter passt und die Landschaft ist weitläufig, beruhigend und entspannend". Beide mögen enge und übervolle Wege nicht, "aber bei den SZ-Wanderungen in der Saarpfalz haben wir bisher immer Glück gehabt, das entzerrt sich und ist gut zu gehen." Am Ende der Strecke, als die ersten leicht verschwitzten aber glücklichen Wanderer in Blieskastel über den Schlossberg wieder in die Innenstadt eintrudelten, bekamen sie zum Abschied noch jeweils eine Champagner-Trüffel in die Hand gedrückt. Die Begeisterung war groß, denn alle wussten zu schätzen, dass dies keine Industrie-Ware war, sondern im gegenüberliegenden Schloss-Caf&; frisch gefertigt wurde. Gerd Wohlschlegel aus Kleinblittersdorf von der Bäckerinnung, diesmal als Wanderer unterwegs , war stolz darauf: "Die Wanderung war prima und hier sieht man, dass Qualität zählt." maa