Besuch beim Dachs

Eiweiler. Genau dorthin, wo sich Fuchs und Hase "gute Nacht" sagen, wollte die vierte Klasse der Grundschule Eiweiler mit ihrer Lehrerin Ursula Rothkamp

Eiweiler. Genau dorthin, wo sich Fuchs und Hase "gute Nacht" sagen, wollte die vierte Klasse der Grundschule Eiweiler mit ihrer Lehrerin Ursula Rothkamp. Die Eiweiler Jäger Manfred Ziegler, Werner Tormann und Harald Himbert erfüllten den Wunsch und führten die Klasse an Stellen im Kirschhofer, im Hellenhausener und im Geisweiler Wald, wo sonst nur sehr wenige Spaziergänger hinkommen. Sie erzählten von den Gewohnheiten der Wildtiere und der Vögel, die in Feld und Wald vorkommen, sie zeigten Spuren auf dem Boden, machten an einem stillgelegten Steinbruch, einem Wegekreuz und der sagenumwobenen Vogelsbornkapelle Station. Im alten Steinbruch, der genau auf der Grenze zwischen Hellenhausen und Numborn liegt, hätten sich Marder, Fuchs, Eidechse, Waldkauz und Wanderfalke angesiedelt, berichtete Jäger Ziegler. An einem weit verzweigten Dachsbau im Geisweiler Wald stellten die Jäger den Schulkindern das Tier vor, das in der Fabel auch "Grimbart" genannt wird. Der besuchte Bau wird nach Beobachtungen der Jäger von mindestens 20 Tieren als Behausung genutzt. Da die Jäger den jungen Waldbesuchern keinen echten Dachs präsentieren konnten, hatten sie ein ausgestopftes Exemplar am Bau aufgestellt. aki