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Besuch auf vier Pfoten – Kinder lernen den Umgang mit Hunden

Besuch auf vier Pfoten – Kinder lernen den Umgang mit Hunden

In der Kindertagesstätte „Die Arche“ in Wadern trainierten die Kleinen die goldenen Regeln im Umgang mit Hunden. Dazu erhielten sie an drei Terminen Besuch von Kerstin Scherer und Heike Hacket mit ihren Therapiehunden Snoopy und Balu.

Von Angst keine Spur mehr: Das zeigt sich am letzten Termin des Projektes "Besuch auf vier Pfoten" mit Beagle-Hündin Snoopy und Labrador-Rüde Balu. Die 16 Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren, die alle in der Kindertagesstätte "Die Arche" in Wadern betreut werden, sehen fröhlich und entspannt den beiden Hunden bei ihren Kunststücken an der Bewegungsbaustelle zu und freuen sich am Ende riesig über die Hundeführerscheine, die sie soeben für ihre erfolgreiche Teilnahme am Kurs erhalten haben.

"Ziel des Projektes ist es, den Kindern die Angst vor Hunden zu nehmen und sie den richtigen Umgang mit ihnen zu erlernen", sagen Petra Fischer, Andrea Mörsdorf und Jochen Engel vom Kita-Team. Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins der Kindertagesstätte "Die Arche" konnte das Team die Tiertherapeuten Kerstin Scherer und Heike Hacket mit ihren Therapiebegleithunden für einen Kurs gewinnen.

Nach der Kennlernphase mit Snoopy und Balu wurden in drei Schritten die goldenen Regeln im Umgang mit Hunden eingeübt und verschiedene Aktionen durchgeführt: Streicheln, an der Leine führen, Befehle geben, Leckerlis verteilen und vieles mehr. Dass Hunde schneller laufen können, erlebten die Kinder beim Wettrennen im Wiesental .

Insgesamt war "Besuch auf vier Pfoten" nach Überzeugung der Teilnehmer ein gelungenes, vergnügsames und lehrreiches Projekt, das den Kindern die Scheu vor Hunden nimmt und eine positive Einstellung zum Lebewesen Hund vermittelt.

Zum Thema:

hintergrundDie Logopädin Kerstin Scherer und die Tiertherapeutin Heike Hacket sind ausgebildete Mensch-Hund-Teams. Mit ihren Therapiebegleithunden bieten sie tiergestützte Aktivitäten in Kindergärten, Schulen, Spielkreisen, therapeutischen Einrichtungen, Pflegeheimen und Krankenhäusern an. red