1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Nohfelden

Berührende Geschichten von Pater Franklin

Berührende Geschichten von Pater Franklin

Pater Franklin aus Indien besuchte die Indienhilfe Obere Nahe. Eine ganze Woche lang war er in der Region zu Gast. Er und sein Begleiter Pater Valerio berichteten an verschiedenen Orten über die Arbeit und die Projekte in Indien, die von der Indienhilfe unterstützt werden.

Station machten die Geistlichen unter anderem auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld, bei den Konfirmanden in Birkenfeld, in den Grundschulen in Hoppstädten, Sötern und Gonnesweiler, der Gemeinschaftsschule in Türkismühle, der Waldorfschule Walhausen und der Kleiderkammer der evangelischen Kirche in St. Wendel. Beim Besuch des Wendelinushofs in St. Wendel und der Benediktinerabtei St. Mauritius in Tholey knüpften die beiden Missionare neue Kontakte. Zum Abschluss des Besuchs trafen sich rund 80 Gäste bei einem Begegnungsnachmittag in Hoppstädten-Weiersbach.

Bei den verschiedenen Treffen und Veranstaltungen klärten Pater Franklin und Pater Valerio mit Bildvorträgen über die Missstände in Indien auf. Sie erzählten von den tagtäglichen Schwierigkeiten, die die Armut, die soziale Ungerechtigkeit, aber auch die Natur in Indien ihnen auferlegen. Täglich stehen Kinder vor der Tür der Waisenheime, die der Pilar-Orden, zu dem die beiden Patres gehören, betreuen. Die Kinder suchen Hilfe, haben ihre Eltern verloren oder wurden verstoßen, was besonders bei Mädchen oft der Fall ist. Bereits vor Jahren wurde in der Nähe von Bhopal mit den Spendengeldern der Indienhilfe Obere Nahe ein Mädchenwohnheim gebaut, das der Verein bis heute unterstützt.

Die Zuhörer zeigten sich bei den Vorträgen beeindruckt von der Arbeit und hörten mitfühlend den Erzählungen der Geistlichen zu.

Dominik Werle und sein Stellvertreter Michael Dietz, die Vorsitzenden der Indienhilfe Obere Nahe, freuten sich, dass der Besuch der Patres so gut verlief. "Es ist wichtig, dass unsere Mitglieder und Unterstützer sehen, was mit den Spendengeldern passiert. Und dass die Gelder wirklich direkt, ohne Umwege und ohne hohe Verwaltungsgebühren in Indien bei den Hilfsbedürftigen ankommen", sagt Dominik Werle und Michael Dietz ergänzt: "So erhält das Ehrenamt wieder neuen Auftrieb und unser gesamter Vorstand und unsere Mitglieder sehen, was wir mit unserer Arbeit und den Spenden Großartiges bewirken können."