Berberaffen beziehen Gehege im Naturwildpark Freisen

Berberaffen beziehen Gehege im Naturwildpark Freisen

Pünktlich mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kehrt auch wieder Leben in den beschaulichen Freisener Naturwildpark ein. Überall wird es Grün, die Tiere kommen aus ihren Winterquartieren und jeden zieht es raus in die Natur, um den Frühling zu genießen.

Gemeinsames „Picknick“ der Berberaffen im Freisener Naturwildpark. Insgesamt sind 16 Tiere eingezogen. Fotos: Naturwildpark.

Und passend zur Jahreszeit gibt es auch neue Bewohner: Berberaffen.

Die ersten Besucher haben bestimmt schon die Veränderung bemerkt, die auf dem Wildparkgelände stattfindet. Das Team des Naturwildparks hat ein neues Gehege gebaut. Dort sind jetzt, kurz vor Ostern, 16 Berberaffen eingezogen. Ab Ostern werden Führungen durch das Gehege angeboten.

Fakten zu den neuen Bewohnern

Der Berberaffe (Macaca Sylvanus) auch Magot genannt, ist eine Makakenart, die mit den Meerkatzen verwandt ist. Diese Affen sind die einzigen freilebenden Primaten, die auf dem Europäischen Kontinent beheimatet sind. Ihr Lebensraum ist vor allem die Atlasregion in Marokko und Gibraltar, sie leben in höher gelegenen Regionen, die mit Eichen und Zedernwäldern bestückt sind. Deswegen ist ein Leben in gemäßigten Zonen kein Problem für sie.

Berberaffen sind intelligente Tiere und hervorragende Kletterer, sie halten sich tagsüber gerne am Boden auf. Allerdings sobald die Dämmerung eintritt, suchen sie in den Bäumen Schutz vor Angreifern. Berberaffen sind sehr gesellige Tiere, und ein aufmerksamer Beobachter sieht, dass sie ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten gegenüber ihren Artgenossen haben. Die Rangordnung wird vom stärksten Männchen der Gruppe bestimmt.

Leider steht der Berberaffe auf der Roten Liste der bedrohten Tiere, umso glücklicher ist das Team des Naturwildpark Freisen, diese clevere Tierart im Saarland Willkommen zu heißen.

Öffnungszeiten:

Täglich von 10 bis 18 Uhr

(Kassenschluss); Kontakt:

Telefon (0 68 55) 99 64 63.

naturwildpark-freisen.de