1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Nohfelden

Bambini-Wehr packte mit an Auch die Tholeyer CDU half mit

Bambini-Wehr packte mit an Auch die Tholeyer CDU half mit

Seit Jahren beteiligen sich Freiwillige auch im Landkreis St. Wendel an der landesweiten Frühjahrsaktion Picobello.

 Gemeinsam kann man etwas bewegen: Nach diesem Motto zogen die Sitzerather durch ihr Dorf. Foto: Alfred Schmitt
Gemeinsam kann man etwas bewegen: Nach diesem Motto zogen die Sitzerather durch ihr Dorf. Foto: Alfred Schmitt Foto: Alfred Schmitt
 Die Helfer in Kastel teilten sich bei der Aktion in zwei Gruppen auf. Foto: Christof Görgen
Die Helfer in Kastel teilten sich bei der Aktion in zwei Gruppen auf. Foto: Christof Görgen Foto: Christof Görgen

Sie räumen den Dreck weg, den andere achtlos in die Landschaft kippen. Der Entsorgungsverband Saar (EVS) ruft zu dieser Bürgerbeteiligung auf. Hier einige Beispiele.Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützten die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Tholey auch diesmal die landesweite Aktion Saarland Picobello. Erstmals beteiligten sich auch die 2013 gegründete Bambini-Feuerwehr Bergweiler-Sotzweiler. Der Feuerwehrnachwuchs machte sich dafür mit Müllsäcken und Eimern auf den Weg, um den Unrat in der Gemeinde Tholey zu sammeln. An den beiden Tagen, an denen die Jugendfeuerwehr- und Bambini-Feuerwehr-Angehörigen unterwegs waren, fanden sie neben den am Wegesrand liegenden Flaschen und Verpackungsresten auch Abfall, der fast schon unter die Kategorie Sondermüll fällt: Autoteile, Elektrogeräte, Farb- und Möbelreste.

Der gesammelte Müll wurde an Containerplätzen und an Feuerwehrhäusern zwischengelagert und von dort aus vom Gemeindebauhof entsorgt. Es waren 100 Jugendfeuerwehr-, 15 Bambini-Feuerwehr-Angehörige und mehr als 30 erwachsene Helfer im Einsatz. Die Jugendfeuerwehr aus Überroth beteiligte sich zudem in Zusammenarbeit mit Überrother Ortsrat an dem Bau von Blumenkästen für die Ortsmitte. 27 Sitzerather sind durch ihr Dorf gezogen, um es picobello zu machen. Eine große Gruppe der Müllsammler stellte die Jugendfeuerwehr mit sechs Jungen und Mädchen. Viele Mitglieder der Garten- und Naturfreunde sowie andere Privatpersonen waren dabei.

Container randgefüllt

Am Schluss der Sammelaktion war ein Container mit zahlreichen Reifen, Haushaltsgeräten, Nylontüten und Abdeckplanen, Eimern, Benzinkanistern, Plastikteilen sowie vielen Flaschen und sonstigem Glas gefüllt. Erfreulich: Diesmal kam weniger als im Jahr zuvor zusammen.

Ortsvorsteher Alfred Schmitt im Anschluss an die Gemeinschaftsaktion im Nonnweiler Ortsteil: "Ich appelliere bei dieser Gelegenheit daran, unsere Natur sauber zu halten. Es gibt doch genügend Entsorgungsmöglichkeiten für alle Müllsorten." Ein besonderer Dank galt den Traktorfahrern, die ihre Fahrzeuge und Anhänger kostenlos zur Verfügung stellten. Auf große Resonanz stieß die vom Entsorgungsverband Saar (EVS) koordinierte Aktion Saarland picobello in Kastel. Rund 30 Helfer kamen zusammen. In zwei Projekten wurden sowohl die Sanierungsarbeiten am Kriegerdenkmal fortgesetzt als auch der Ort von Müll und Unrat befreit.

Die Arbeiten am Kriegerdenkmal hatten im Herbst begonnen. Treppen und Umfeld sollen in Ordnung gebracht werden. Ortsvorsteher Magnus Jung: "Die Kasteler packen tatkräftig an und die Regierung gibt das Geld dazu. Daher können wir das Kriegerdenkmal wieder zu einem Schmuckstück in der Dorfmitte machen."

Während dieser Arbeit machten sich die übrigen Helfer auf, um den Ort von Müll zu befreien. In fünf Gruppen wurde die Parkanlage Mäusekeller, die Bushaltestellen, der Panoramawanderweg sowie die Wege zum Spillert und Schreck gesäubert. Nach wenigen Stunden war ein kompletter Container gefüllt.

110 kleine und große Helfer hatten zum "Saarland picobello 2014" in Oberkirchen ihre Unterstützung beim Sammeln von achtlos oder vorsätzlich entsorgtem Müll an Straßen, Wegen und Plätzen, in Wald und Feld zugesagt.

Am Freitag schon waren etwa 60 Kinder der vierten Klassen der Grundschule Freisen/Oberkirchen mit ihrem Lehrpersonal unterwegs. Als kleinen Dank überreichte der Ortsvorsteher anschließend jedem Schüler einen Gutschein für einen Hamburger.

Samstags wurde das Einzugsgebiet in und um Oberkirchen von etwa 50 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Schulturnen, Straußjugend, Tischtennisclub, Jägern , CDU und SPD abgesucht. Am Ende der Aktion wurde der Müll in Plastiksäcken zentral gelagert und zur Entsogung übergeben. Insgesamt wurden zwei große Anhänger und ein Unimog mit Unrat beladen.

Nach Abschluss der Sammlung lud Ortsvorsteher Herbert Meinl alle Beteiligten zum gemeinsamen Essen ein.

Produktion dieser Seite:

Hannelore Hempel, MCG, Evelyn Schneider