Aus dem Leben des Jakob

Spiesen-Elversberg. Vor vollem Haus präsentierte der Kinder- und Jugendchor Colorito am Sonntagnachmittag das Musical Jakob. Eltern, Freunde, Großeltern und Bekannte waren ins evangelische Gemeindezentrum nach Spiesen gekommen, um mit den jungen Darstellerinnen die Premiere des Stücks um einen der Stammväter Israels zu feiern

Spiesen-Elversberg. Vor vollem Haus präsentierte der Kinder- und Jugendchor Colorito am Sonntagnachmittag das Musical Jakob. Eltern, Freunde, Großeltern und Bekannte waren ins evangelische Gemeindezentrum nach Spiesen gekommen, um mit den jungen Darstellerinnen die Premiere des Stücks um einen der Stammväter Israels zu feiern. Seit Januar hatten sich die elf Akteure mit ihrer Chorleiterin Susanne Linnebach vorbereitet, Texte geübt, Lieder einstudiert und Bühnenbild sowie Kostüme entworfen. Viel Arbeit lag hinter ihnen, als endlich der Vorhang fiel und Opa Jakob von seiner Enkelschar mit einem Lied darum gebeten wurde, aus seiner Jugend zu erzählen. Es folgte die Geschichte des Großvaters, in der er seinem Zwillingsbruder Esau den Segen des Erstgeborenen abluchste, zu seinem zwielichtigen Onkel Laban fliehen musste, sich in dessen Tochter Rahel verliebte und später reumütig seinen Bruder um Verzeihung bat. Das alles wurde mit so viel Spielfreude und Witz vorgetragen, dass die knapp 60 Minuten flugs vergingen und die jungen Sänger und Schauspieler am Ende den verdienten Applaus ernten durften. Obwohl viele zum ersten Mal auf der Bühne standen, war von Nervosität nichts zu spüren. "Es macht viel Spaß, in eine Rolle zu schlüpfen und eine andere Person darzustellen", sagte Paula Schmitt, die den Jakob spielte. "Man wächst im Laufe der Zeit richtig in das Stück hinein, und es ist spannend zu sehen, wie es beim Publikum ankommt", fügte Angela Enderlein hinzu, die Esau darstellte. Am Ende freuten sich auch Phoebe und Amy Reade, Johanna Weisang, Jennifer Schmidt, Fabienne Kutschke, Lina-Marie Lorig, Hannah Scherf, Nele König und Clara Dillinger über die gelungene Premiere. Auch Susanne Linnebach, die alle Stücke am E-Piano begleitete, war voll des Lobes. "Alle sind mit Begeisterung dabei. Eine gute Gemeinschaft ist für ein solches Projekt, bei dem über die Musik ganz vielfältige Lerninhalte vermittelt werden, sehr wichtig." "Es macht viel Spaß, in eine Rolle zu schlüpfen und eine andere Person darzustellen."Paula Schmitt als Jakob