Audiovisions-Abend in Selbach : Zwischen Wasserfall und Stadtbad

Die Fotofreunde Schaumberg-Nahe präsentieren Impressionen aus Deutschland und der Welt in Selbach.

Zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft Bostalsee und dem Heimat- und Verkehrsverein Selbach präsentieren die Fotofreunde Schaumberg-Nahe den numehr siebten Audiovisions-Abend. Dieser ist für Sonntag, 3. November, 18 bis 20 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Selbach terminiert. Wie ein Sprecher der Fotofreunde weiter berichtet, stehen gleich mehrere Bilderreisen auf dem Programm. Zunächst geht es nach „Island im Winter“ (acht Minuten). Die beiden Reisefotografen Helga Bernhard und Jürgen Mai umrundeten im Frühjahr 2014 die Insel mit dem Wohnmobil und hatten abseits der Ringstraße einige Abstecher zu Walen, Vogelfelsen und Robbenbänken gemacht.  Die Beiden seien von der Insel so fasziniert gewesen, dass sie im März 2016 nochmal dort waren, um diese Landschaft im Winter zu fotografieren.

Als nächstes entführen die Fotofreunde vier Minuten lang in die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier. Diese gelte als einer der schönsten Bibliotheksräume Deutschlands. Die Fotofreunde erhielten dort eine Fotografier-Erlaubnis und konnten so „eine Synthese von Ästhetik und Funktionalität“ in Bildern festhalten, die Peter Hoffmann und Jürgen Mai in einer Schau zeigen.

Weiter geht es nach „Indonesien – Java und Bali – Sehnsuchtsorte im Indischen Ozean“ (zwei Mal  37 Minuten, dazwischen 15 Minuten Pause). Die beiden bekanntesten Tempel, Javas Prambanan und Borobodur, waren das erste Ziel der Reisefotografen Helga Bernhard und Jürgen Mai. Im Osten der Insel ging es auf die Vulkane Bromo und Ijen mit ihren außergewöhnlichen Besonderheiten. Eine Fähre brachte die beiden in den Norden der Insel Bali.

„Lost Places – Altes Stadtbad Leipzig“ (acht Minuten) ist der Titel der Schau von Manfred Schröder, der die Besucher auf einen fotografischen Streifzug durch die historische Badeanstalt im Dornröschenschlaf entführt. Wie der Sprecher der Fotofreunde berichtet, öffnete das Leipziger Stadtbad als das schönste und mordernste Europas 1916 seine Tore. 88 Jahre danach wurde es 2004 wegen großer Baumängel geschlossen. Bis es vielleicht eines Tages wiedereröffnet wird, kümmert sich eine Förderstiftung um die Wiederbelebung des Denkmals.

Untermalt wird die Bildkomposition vom Elektronic-Music-Project „Electrons @ Work“ aus dem St. Wendeler Land. Uwe Büttner aus Namborn arrangierte zu den Bilder einen Soundtrack mit dem Titel „Places“. Der Eintritt ist kostenfrei, zugedachte Spenden wollen die Fotofreunde  einer gemeinnützigen Institution zu gute kommen lassen.

www.ff-sn.de

Das 1916 eröffnete und 2004 geschlossene Leipziger Stadtbad befindet sich derzeit im Dornröschenschlaf. Foto: Manfred Schröder

www.hvs-selbach.de

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