Anforderungen sind gestiegen

Türkismühler Wehrleute mussten vergangenes Jahr 13 Mal ausrücken.

In Türkismühle wurde in den vergangenen Jahren kräftig gebaut. Dadurch seien auch die Anforderungen an die Feuerwehr gestiegen. Das stellte der kürzlich in der Hauptversammlung neu gewählte Türkismühler Löschbezirksführer Björn Lichtenwaldner fest. Er löst Andreas Glöckner ab, der sich nach 19 Jahren in seinem Amt nicht zur Wiederwahl stellte. Neuer Stellvertreter ist Martin Christian.

Mit insgesamt 13 Einsätzen verzeichnete der Löschbezirk Türkismühle ein arbeitsreiches Jahr. Die Statistik zeigt, dass die Zahl der Einsätze in den vergangenen Jahren stetig angestiegen ist. Dies sei mit ein Grund, warum der Bedarfs- und Entwicklungsplan eine Erhöhung der Soll-Stärke von 18 auf 27 Mitglieder vorsieht, berichtet der Brandmeister. Mit 21 Aktiven und dem höchsten Altersdurchschnitt in der Feuerwehr Nohfelden von 39,5 Jahren ist die Türkismühler Wehr unter ihrem Soll. Daher soll um neue Mitglieder geworben werden. Insbesondere sollen Frauen und Männer zwischen 16 und 50 Jahren angesprochen werden. Zum Abschluss sprach Kreisbrandinspekteur Dirk Schmidt Anerkennung für treue Dienste aus. Er verlieh Oberlöschmeister Volker Alt für 35 Jahre das Goldene Feuerwehr-Ehrenabzeichen am Bande. Dann beförderte Bürgermeister Andreas Veit Jan Marechal zum Feuerwehrmann, Martin Schmidt zum Hauptfeuerwehrmann und ernannte Sven Molter zum Beauftragten für den Atemschutz.