Ärger um die Blaue Tonne

Weil unklar war, zu welchem Zuständigkeitsbereich das Haus einer SZ-Leserreporterin gehört, wurde ihr Papiermüll nicht abgefahren. Erst nach wiederholten Beschwerden wurde die Situation geklärt.

Neben dem regulären Abfallgefäß und den Gelben Säcken wollte das Ehepaar Geisel aus Ottweiler für seinen Papiermüll eine Blaue Tonne vor ihrem Hof aufstellen. Anfang 2014 bestellten sie bei der Firma Paulus in Friedrichsthal ihre Blaue Tonne, die Ende Februar geliefert wurde. Doch der erste Leerungstermin verstrich und die Tonne blieb einfach ungeleert stehen. "Wir reklamierten telefonisch, ein Ausweichtermin konnte uns nicht angeboten werden. Wir mussten den nächstmöglichen Termin abwarten", ärgert sich Ursula Fink-Geisel. Noch zwei weitere Leerungstermine liefen an den Geisels vorbei, bis letzte Woche auf erneute Nachfrage des Paares eine Sonderleerung der inzwischen hochvollen Tonne stattfand. "Wir haben die Firma Paulus mehrmals telefonisch und per E-Mail über die Situation unterrichtet", sagt Fink-Geisel, die das Problem nicht versteht. "Wir wohnen zwar in einer abgelegenen Gegend, aber der Gelbe Sack und der normale Müll werden problemlos abgeholt", ergänzt ihr Mann. Das Paar wohnt in einer Durchgangstraße zwischen Ottweiler und Stennweiler. Deshalb sei es laut der Firma Paulus zu Schwierigkeiten gekommen. "Die Zuständigkeiten waren für den Fahrer unklar, ob diese Tonne zur Ottweiler oder zur Schiffweiler Tour gehört", teilt das Unternehmen mit. Mittlerweile seien Disponent und Fahrer entsprechend informiert und die Geisels brauchen sich keine Sorge mehr um die nächste Leerung zu machen.

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