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"Ältere Bürger sollen nicht an den Rand gedrückt werden"

"Ältere Bürger sollen nicht an den Rand gedrückt werden"

Walhausen. Ganz besetzt war am Samstag die Köhlerhalle, als der Ortsverband Walhausen des Sozialverbandes VdK seinen 60. Geburtstag feierte. Sein Vorsitzender Bernhard Finkler versicherte in seiner Festansprache, dass sich der Vorstand auch künftig dafür einsetzen werde, das in ihn gesetzte Vertrauen zu erhalten und sich in den Anliegen der Mitglieder kompetent zu zeigen

Walhausen. Ganz besetzt war am Samstag die Köhlerhalle, als der Ortsverband Walhausen des Sozialverbandes VdK seinen 60. Geburtstag feierte. Sein Vorsitzender Bernhard Finkler versicherte in seiner Festansprache, dass sich der Vorstand auch künftig dafür einsetzen werde, das in ihn gesetzte Vertrauen zu erhalten und sich in den Anliegen der Mitglieder kompetent zu zeigen. "Wir wollen unseren 180 Mitgliedern des Gefühl vermitteln, dass sie als Sozialrentner oder als Menschen mit Behinderung, als Kranke und Ältere ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sind und nicht an den Rand gedrückt werden." Das Bemühen um Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit sei die Aufgabe der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des VdK. Der Vorsitzende ging in der Köhlerhalle auch auf die Geschichte des Ortsverbandes ein, der am 2. Februar 1950 im Gasthaus Stephan gegründet wurde. Der damals gewählte Vorsitzende Rudolf Luther habe sein Amt 52 Jahre lang verwaltet und sei vor acht Jahren zum Ehrenvorsitzenden gewählt worden. Weil der Sozialverband in den Ortsvereinen Nohfelden, Wolfersweiler, Mosberg-Richweiler und Gonnesweiler keine Vorstände mehr zusammenbekam, habe sich Walhausen verpflichtet gefühlt, diesen Mitgliedern eine Heimat zu geben. Nicht vergessen werden dürfe jedoch die Arbeit der VdK-Verantwortlichen aus den Nachbarorten: Emil Loch in Nohfelden, Heinrich Kärscher in Wolfersweiler, Willi Seibert in Mosberg-Richweiler und Karl Sprunck in Gonnesweiler.Armin Lang, der Vorsitzende des VdK-Landesverbandes, hob die Bedeutung des Sozialverbandes in den Gemeinden, im Landkreis und im Saarland hervor. Der Verband mit seinen landesweit 37 000 Mitgliedern sorge sich um die Gesundheit und die Pflege, um die soziale- und die Rentengerechtigkeit und bekämpfe auch die Kinderarmut. "Walhausen ist ein rühriger Teil unseres Landesverbandes, der sich auch für die Menschen mit Behinderung einsetzt", sagte Armin Lang.Der Sozialverband VdK werde in der sozialen Landschaft dringend gebraucht, merkte der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald an. Der Nohfelder Bürgermeister Andreas Veit sprach mit Stolz und Freude von dem Walhausener Ortsverband. Er gestalte in der Gemeinde das soziale Leben mit, auch zusammen mit ihrem Behindertenbeauftragten Herbert Meier. Grußworte kamen auch von der Vorsitzenden des VdK-Kreisverbandes, Roselinde Hamm, und von Walhausens Ortsvorsteher Werner Jost.Für ihre langjährige Treue zum Ortsverband wurden Werner Stephan (60 Jahre), Elisabeth Alles (25 Jahre) sowie Liane Reitenbach, Rudi Seibert und Rudi Gierend (zehn Jahre) geehrt. Erika Seibert konnte leider nicht mehr geehrt werden, da sie nach den Worten von Bernhard Finkler einige Tage zuvor verstorben war. Der festliche Nachmittag wurde von der Singgruppe Eitzweiler und dem Gemischten Chor Mosberg-Richweiler musikalisch mitgestaltet. gtr