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2300 Studierende am Umwelt-Campus Birkenfeld starten in Hybridsemester

Umwelt-Campus Birkenfeld : Studierende starten in Winter-Semester

Für die jungen Männer und Frauen am Umwelt-Campus Birkenfeld geht der Ernst des Lebens wieder los. Für sie startet ein neues Semester – mit strengen Hygieneregeln.

Der Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) der Hochschule Trier startete Anfang Oktober in das Wintersemester. Die Einschreibe-Zahlen des Campus liegen etwa zehn Prozent über den Zahlen des Vorjahres. Insgesamt haben sich in den beiden Fachbereichen Umweltplanung/Umwelttechnik und Umweltwirtschaft/Umweltrecht etwa 520 Studierende in das erste Fachsemester eingeschrieben, teilt eine UCB-Sprecherin mit. Rund 320 davon studieren erstmalig an einer Hochschule in Deutschland. Insgesamt hat der Umwelt-Campus Birkenfeld aktuell 2326 Studierende. Die Hochschule Trier ist eine der ersten Hochschulen deutschlandweit, die begleitet von umfassenden Hygienevorkehrungen mit einem Mix aus Präsenz- und virtueller Lehre in das neue Semester startet.

Mit der traditionellen Erstsemesterwoche Ende September, den sogenannten „Flying Days“, wurde den neuen Studierenden am Umwelt-Campus Birkenfeld der Einstieg ins Studium erleichtert, so die Sprecherin weiter. In diesem Jahr in abgewandelter Form aufgrund der Covid-19-Situation. Die Einführungsveranstaltungen mussten nach Studiengängen getrennt und an unterschiedlichen Tagen angeboten werden. Begrüßt wurden die neuen Studierenden von dem Vizepräsidenten der Hochschule Trier, Professor Stefan Diemer, zusammen mit den Dekanen der Fachbereiche, Professor Klaus Helling und Professor Peter Gutheil.

Die Begrüßungstaschen mit jeder Menge nützlicher Materialien waren in diesem Jahr besonders: sie wurden aus ausgemustertem Kitestoff gefertigt. Sie wurden vom Upcycling-Zentrum Neunkirchen, in Kooperation mit der Firma Schwerelosigkite aus Saarbrücken, hergestellt, um allen Erstsemesterstudierenden einen beflügelten Start ins Studium zu verschaffen. Das UpZent ist ein Projekt des Institutes für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) des Umwelt-Campus.

Neben Veranstaltungen wie „Studieren – aber richtig“ fanden auch Campus- und Bibliotheksführungen sowie diverse Workshops statt. Die Studierenden konnten so unter anderem das Sportangebot am Campus kennenlernen, die Stefan-Morsch-Stiftung war zur Typisierung vor Ort und der Allgemeine Studierendenausschuss sowie die Fachschaften informierten über ihr Angebot. Des Weiteren war das Technische Hilfswerk Idar-Oberstein mit Fahrzeugen und Material am Campus, das Green Office am Campus bot zusammen mit der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien (RENN.west) einen Workshop an und das neue Labor Digitalisierung INNODIG wurde vorgestellt. Wie jedes Jahr wurde auch wieder ein Jahrgangsbaum gepflanzt.