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Nazis mit Musik aus dem Takt bringen

Nazis mit Musik aus dem Takt bringen

Otzenhausen. Beim kürzlich über die Bühne gegangenen Konzert verbanden die Jusos in der Gemeinde Nonnweiler, den Eventcharakter mit der für die Jugendorganisation zentralen Botschaft. Die Veranstaltung stand dabei ganz im Zeichen von Toleranz, Integration und Anti-Rassismus

Otzenhausen. Beim kürzlich über die Bühne gegangenen Konzert verbanden die Jusos in der Gemeinde Nonnweiler, den Eventcharakter mit der für die Jugendorganisation zentralen Botschaft. Die Veranstaltung stand dabei ganz im Zeichen von Toleranz, Integration und Anti-Rassismus. "Mit der dritten Auflage von 'Gesicht zeigen gegen Rechts' haben wir ein weiteres Zeichen zur Sensibilisierung des Themas in der Öffentlich gesetzt", bilanzierte der Vorsitzende des Juso-Gemeindeverbands, Jan Kohlhaas. Musik sei ein wichtiges Mittel, junge Menschen im Kampf gegen Rechtsextremismus zu erreichen und könne dazu beitragen, Nazis aus dem Takt zu bringen. "Auch in Zukunft wollen wir junge Leute dazu ermutigen, Zivilcourage zu zeigen und sich in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen vor Ort zu engagieren", benannte Kohlhaas weitere Anliegen der Jugendorganisation. Dies sei die Voraussetzung dafür, dass unsere Dörfer lebenswert bleiben. Die Veranstalter legten schon in der Vergangenheit Wert darauf, dass sich die Bands mit der Thematik auseinandersetzen und gegen Diskriminierung und Rassismus auftreten. In diesem Jahr rockte die in der Hochwaldregion hinlänglich bekannte Coverband Alive aus Losheim am See die Hunnenringhalle. Die sechs Musiker präsentierten in ihrem abendfüllenden Programm eine Mischung aus lebendigem, straighten Rock und alternativen Tönen aktuelleren Couleurs. Zu hören waren Hits von Metallica, Red Hot Chili Peppers und Linkin` Park ebenso wie Eigenkompositionen aus der Feder des Gitarristen. Abschließend dankten die Organisatoren den vielen Helfern, Bündnispartnern sowie den Besuchern, ohne die ein solches Konzert nicht auf die Beine zu stellen wäre. Der Erlös kommt der Präventionsarbeit mit Jugendlichen gegen Rechtsextremismus zugute. frf