Naturwildpark in Freisen freut sich über Nachwuchs

Freisen. Seit einigen Wochen tummelt sich ein kleines braunes Lamakind auf dem offenen Gelände des Naturwildparks in Freisen. Anfang September gebar das Lamaweibchen still und heimlich das süße kleine Fohlen. Nach anfänglicher Scheu, begleiten das Fohlen sowie dessen Mutter und Vater die Tierpfleger auf Schritt und Tritt, sobald sie das Gelände des Parks betreten

Freisen. Seit einigen Wochen tummelt sich ein kleines braunes Lamakind auf dem offenen Gelände des Naturwildparks in Freisen. Anfang September gebar das Lamaweibchen still und heimlich das süße kleine Fohlen. Nach anfänglicher Scheu, begleiten das Fohlen sowie dessen Mutter und Vater die Tierpfleger auf Schritt und Tritt, sobald sie das Gelände des Parks betreten. Lamas sind sehr zutrauliche und anhängliche Tiere, und ihren schlechten Ruf, dass sie spucken würden, haben sie zu Unrecht. Die Tiere spucken nur, wenn sie sich bedroht fühlen, und meist auch nur unter ihren Artgenossen. Sie wurden von den Menschen der Andenregionen als Lastentier und auch zur Fleischgewinnung genutzt. Lamas sind eine Kamelunterart, die in den Hochebenen der Anden Südamerikas beheimatet und mit den ebenfalls in Südamerika lebenden Alpakas, Guanakos und Vikunjas verwandt sind. In der heutigen Industrie wird vor allem die Wolle der Alpakas zur Herstellung hochwertiger Polster und Stoffwaren verwendet.Die beiden Lamastuten und der Hengst leben erst seit Anfang des Jahres im Naturwildpark Freisen. Umso mehr freut sich das Team des Wildparks über den Nachwuchs. red Öffnungszeiten: zehn Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit. Im Winter spätestens um 18 Uhr.