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"Wir waren abgeklärter und aggressiver"Die Alten Herren des SV Wolfersweiler schlagen wieder zu

"Wir waren abgeklärter und aggressiver"Die Alten Herren des SV Wolfersweiler schlagen wieder zu

Namborn-Freisen. Fußball-Landesligist FC Freisen hat zum dritten Mal den Hallen-Kreispokal der St. Wendeler Volksbank gewonnen. Der Tabellenzweite besiegte in einem kampfbetonten und teilweise hektischen Finale den Zehnten der Liga, den TuS Hirstein, klar mit 4:0. Die Tore erzielten Christoph Dinges (2), Sascha Bottelberger und Sven Klos

Namborn-Freisen. Fußball-Landesligist FC Freisen hat zum dritten Mal den Hallen-Kreispokal der St. Wendeler Volksbank gewonnen. Der Tabellenzweite besiegte in einem kampfbetonten und teilweise hektischen Finale den Zehnten der Liga, den TuS Hirstein, klar mit 4:0. Die Tore erzielten Christoph Dinges (2), Sascha Bottelberger und Sven Klos. Freisen gab in den insgesamt sieben ausgetragenen Spielen keinen einzigen Punkt ab und hatte am Schluss ein Torverhältnis von 24:7. "Meine Jungs haben von Anfang an druckvoller, abgeklärter und aggressiver gespielt und verdient gewonnen", machte FCF-Trainer Klaus Schmitt der Mannschaft ein großes Kompliment. TuS-Spielertrainer Christian Schwan sagte: "Wir haben beim Stand von 0:0 unsere Chancen nicht genutzt, hatten beim 0:1 eine dicke Gelegenheit zum Ausgleich, aber beim 0:2 war alles gelaufen." Freisen, so Schwan weiter, sei klar fitter und spritziger gewesen und habe gezeigt, dass sie eine Topmannschaft in der Landesliga sind. Der FC Marpingen, Tabellenführer der Landesliga Nordost und Pokalverteidiger, schied bereits in der Vorrunde wegen der schlechteren Tordifferenz gegenüber dem FC Niederlinxweiler aus. Und was war mit dem Landesligisten SF Hofeld los? In den vergangenen Jahren eine feste Bank in der Liebenburghalle mit zahlreichen Turniersiegen, kam er wie vor 14 Tagen an gleicher Stelle über die Zwischenrunde nicht hinaus, ebenso wie der SV Wolfersweiler. Der auch im Favoritenkreis gehandelte Bezirksligist SV Namborn verabschiedete sich bereits in der Vorrunde durch das schlechtere Torverhältnis gegenüber Hofeld.900 Zuschauer in der Halle Der Kreispokal der St. Wendeler Volksbank war zum zwölften Mal vom TuS Hirstein und SV Furschweiler gemeinsam organisiert worden. Insgesamt 19 Mannschaften von der Landesliga bis zur Kreisliga waren in der Vorrunde angetreten, kämpften um jeden Ball und um ein Preisgeld von 1150 Euro. Über 900 Zuschauer sahen Hallenfußball vom Feinsten mit teilweise dramatischen Spielverlauf. So fehlte dem Kreisliga-Vierten SV Mosberg-Richweiler gegen den TuS Hirstein nur ein Tor, um für die Sensation zu sorgen und als bisher erster Verein der untersten saarländischen Spielklasse ins Finale bei diesem Kreispokal zu kommen. Im Spiel um Platz drei war dann für die Mosberger die Luft raus, und sie verloren gegen den Zweiten der Bezirksliga Nord, den FC Niederlinxweiler, mit 1:3. Die Tore für Niederlinxweiler erzielten Christian Schüller (2) und Sascha Senn, für Mosberg traf Enis Kurbardovic. Wegen des Mammutprogramm war auf die Halbfinals verzichtet worden, so qualifizierten sich die besten Mannschaften der Vorrunde für die Endrunde.Das Turnier war wieder ein voller Erfolg, sagte Hirsteins Spielleiter Günter Müller: "Volle Hütte, tolle Spiele, herrliche Tore und eine Riesenstimmung. Alles top." > (siehe auch Zahlen) seNamborn-Wolfersweiler. Riesenjubel bei den Alten Herren des SV Wolfersweiler und ihrem Anhang. Die Fußball-Senioren gewannen zum dritten Mal den Hallenkreispokal der St. Wendeler Volksbank für AH-Mannschaften. Im Finale besiegten die "Alt-Wölfe" das Team des SV Hofeld mit 3:2. Die Tore für die Wölfe erzielten Franz Josef Johann (2) und Jörn Herz, für Hofeld waren Gerhard Schumann und Thomas Endres die Torschützen. Die Fußball-Oldies des SV Baltersweiler verpassten den Hattrick und wurden mit einem 4:2-Sieg nach Siebenmeterschießen Dritter. Ihr Torwart, Kai Kramer, parierte zwei Strafstöße. Zehn Mannschaften waren nach der Absage des SV Grügelborn und der SG Hoof/Osterbrücken in der Namborner Liebenburghalle angetreten und spielten um ein Preisgeld von insgesamt 700 Euro. Ältester Akteur auf dem Parkett war Kurt Nofts vom FC Gronig mit 65 Jahren. Seine Mannschaft hatte den Hallenpokal schon dreimal in Folge gewonnen und verpasste diesmal durch die schlechtere Tordifferenz gegenüber den Hofeldern den Einzug ins Halbfinale. Das gleiche galt auch für die SG Dreiberg-Hirstein. se

Auf einen BlickAH-Kreispokal Halbfinale: Wolfersweiler-Baltersweiler 4:2, Hofeld-Freisen 5:1.Spiel um Platz drei: Baltersweiler-Freisen 4:2 nach Siebenmeterschießen.Finale: Wolfersweiler-Hofeld 3:1. se