Weihnachtsmarkt nach Zwangspause wieder zurück

Weihnachtsmarkt nach Zwangspause wieder zurück

Namborn. Die Enttäuschung war bei vielen groß, als 2009 der Weihnachtsmarkt in Eisweiler nicht wie gewohnt stattfand. Darum debattierte auch ausgiebig der Namborner Gemeinderat darüber (wir berichteten). Doch dieses Mal wurden genug Teilnehmer zusammengetrommelt, teilte Ingeborg Hoffmann aus dem Rathaus mit. So soll der 21. Markt am zweiten Adventswochenende, 4./5

Namborn. Die Enttäuschung war bei vielen groß, als 2009 der Weihnachtsmarkt in Eisweiler nicht wie gewohnt stattfand. Darum debattierte auch ausgiebig der Namborner Gemeinderat darüber (wir berichteten). Doch dieses Mal wurden genug Teilnehmer zusammengetrommelt, teilte Ingeborg Hoffmann aus dem Rathaus mit. So soll der 21. Markt am zweiten Adventswochenende, 4./5. Dezember, über die Bühne gehen.Dabei gebe es einige Veränderungen. Unter anderem bei der Dauer: Waren es zuletzt vier Tage, an denen die Marktbuden unter der Brücke der B 41 aufgebaut waren, verkürzte die Gemeinde den Zeittraum auf anderthalb Veranstaltungstage. Hintergrund: Während der Gemeinderatssitzung hatten Kommunalpolitiker kritisiert, dass der Weihnachtsmarkt für Vereine zu lang dauere. Sie könnten dafür nicht genug Freiwillige als Personal abstellen.

Neu sei außerdem der Kunsthandwerkermarkt. Den organisierten die Hobbyfreunde Liebenburg. Untergebracht werde er in einem beheizten Zelt, kündigte Hoffmann an.

Ein weiterer Anreiz für Vereine: Die Gemeinde verzichtet auf Standgebühren und setzt damit einen Gemeinderatsbeschluss um.

Ansonsten werde es wieder die Holzbuden geben, die für weihnachtliches Flair sorgen sollen. Örtliche Musikgruppen kümmerten sich um festliches Ambiente. Außerdem verteile Nikolaus Präsente, die die Gemeinde sowie der Heimat- und Verkehrsverein finanzierten, berichtete Hoffmann.

Übrigens stritten Gemeinderatsmitglieder vor einem Jahr auch über die Vielzahl der Märkte zur Adventszeit in den einzelnen Ortsteilen. Dies sei ebenso schuld am Ausfall des Namborner Marktes. Einige Politiker plädierten für einen einzigen Weihnachtsmarkt, darunter Heiko Schneider, Ortsvorsteher in Hofeld-Mauschbach. Das stieß allerdings auf Widerstand, insbesondere seines Roschberger Amtskollegen Norbert Jung, der definitiv am Nikolausmarkt seines Dorfes festhalten werde.

Auf einen Blick

Das Programm des Weihnachtsmarktes:

Samstag, 4. Dezember, 18 Uhr: Eröffnung mit Hirsteins Jungmusikern.

Sonntag, 5. Dezember, elf Uhr: Eröffnung; 15 Uhr: "Kasper rettet den Weihnachtsbaum" in der Liebenburghalle mit dem Saar-Pfalz-Puppentheater; Musikverein Furschweiler; 16 Uhr Nikolaus-Besuch. red

AUF EINEN BLICK

Die Teilnehmer des 21. Namborner Weihnachtsmarktes am Samstag/Sonntag, 4./5. Dezember, in Eisweiler unter der Brücke der Bundesstraße 41: SV Furschweiler, Gudrun Helferstein, Tischdekoration Swen Schwan, CB-Club Karl-Peter Heinz, SV Hofeld, Obst- und Gartenbauverein Baltersweiler, Junge Union (JU) Namborn, Imkerverein Baltersweiler, Rolf Ehrhardt, CDU-Gemeindeverband, SV Namborn, Hundesportverein Namborn, Rudi Butterbier, Hans Bost, Ute Schäfer, Annelie Heckmann, Amalie Müller, Wolfgang Gläser, Marlise Umhofer, Silvia Schneider, Hobbyfreunde Liebenburg, Jung-Musiker Hirstein, Musikverein Furschweiler, Saar-Pfalz-Puppentheater St. Ingbert (in der Liebenburghalle), Süßwarenstand Braun, Heimat- und Verkehrsverein Namborn, Gemeinde Namborn. red