Theatergruppe aus dem Allgäu zu Gast in Urweiler

Theater : Theatergruppe aus dem Allgäu zu Gast

„Taxi Taxi“ von Ray Cooney wird in Urweiler auf die Bühne gebracht. Der Vorverkauf ist gestartet.

Die Theatergruppe der Kolpingfamilie Dietmannsried gastiert am Freitag und Samstag, 31. Mai und 1. Juni, im Kulturzentrum Zur Krone in Urweiler. Die Theatergruppe aus dem Allgäu steht jeweils ab 20 Uhr mit dem turbulenten Theaterstück „Taxi Taxi“ von Ray Cooney auf der Bühne. Der Vorverkauf ist laut Veranstalter gestartet.

Zum Inhalt: Barbara Smith und Mary Smith wohnen auf die Sekunde genau viereinhalb Minuten voneinander entfernt, kennen sich nicht, könnten unterschiedlicher nicht sein – und haben doch etwas ganz Wichtiges gemeinsam: ihren Ehemann John Smith. Der zweifach glücklich verheiratete Taxifahrer hat seine Familienleben nach einem streng strukturierten Schicht- und Terminplan organisiert. Das Ehe- und Taxiunternehmen läuft wie geschmiert, bis John eines Nachts heldenhaft in einen Überfall eingreift, eine antike Damenhandtasche über den Kopf bekommt und bewusstlos im Krankenhaus landet. Am nächsten Morgen ist der Terminplan dahin und zwei besorgte Ehefrauen brennen gleichzeitig darauf, den Lädierten zu umsorgen. Da kann nur Johns Freund und Nachbar Stanley helfen. Mit ihm inszeniert er ein stets größer werdendes Lügengebäude, immer knapp vor der Katastrophe. Denn außer Mary und Barbara kommen noch ein neugieriger Reporter und ein aufgetakelter Modedesigner ins Bild und zwei eifrige Polizisten sind ständig bemüht, „einige Unklarheiten“ zu beseitigen.

Ray Cooney, geboren am 30. Mai 1932 in London, ist einer der erfolgreichsten Komödienautoren unserer Zeit. Cooney schreibt laut Ankündigung zum Theaterabend seine Farcen und Lustspiele aus seiner Erfahrung als Schauspieler und Regisseur heraus: „Mit akribischer, ja mathematischer Genauigkeit kann Cooney absurd erscheinende, aber mit zwingender Logik ablaufende bürgerliche Katastrophen konstruieren, die im atemberaubenden Tempo über die Bühne jagen und die Bühnenfiguren von einer Katastrophe in die nächste, von einer Notlüge in die nächste treiben. Das Publikum amüsiert sich“.

Mehr von Saarbrücker Zeitung