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So war der Rosenmontagsumzug in Gehweiler

Rosenmontag : Narren feiern bei verkürztem Umzug in Gehweiler

„Wir haben uns beim närrischen Frühstück im Bürgerhaus über das ungemütliche Wetter beraten und gegen zwölf Uhr entschieden, den Rosenmontagsumzug durchzuführen", sagte die Vorsitzende des Karnevalvereins Gehweiler, Sabrina Greif.

„Es waren sogar mehr Teilnehmer als in den Vorjahren. Wegen des plötzlich einsetzenden körnerdicken Hagels haben wir den Umzug verkürzt und ihn direkt zum Bürgerhaus geführt. Dort haben wir weiter gefeiert", erklärte die Vereinschefin weiter.

Herold Rita Klemm hatte um 14.11 Uhr pünktlich das Startzeichen zum Umzug gegeben. Es folgten Gardemädchen und die Präsidenten des Vereins, Henning Fries und Andreas Gerhart. „Ist es wirklich wohr, 2020 sind es schon 20 Johr", hieß es beim Gospelchor Saint Michael Gehweiler und unter dem Motto „Totgeglaubte leben länger“ feierten die Mitglieder des SV Gehweiler. Die Puder-Rosa-Ranch mit Indianerinnen, Bauwagen und großem Tipiwagen zeigte sich als Ableger der Bienenrockranch Gehweiler. Die Hirsteiner Schrebbscher präsentierten ihre Backkunst und verteilten frischgebackene Minibrezeln und Laugenweck. Eine als Schafe verkleidete Gruppe mit einem fahrbaren Schoofs-Lyoner-Schwenker und Original Schoofswurst kam aus dem Intermähland. Walter Theobald von den Obst-, Garten- und Naturfreunden Gehweiler hatte an seinem Gefährt spaßige Sprüche platziert. Hinter einer Line-Dance-Gruppe versteckten sich die Wilden Weiber von Gehweiler mit Oskar Gisch als Oberhäuptling. Und die Gruppe The brave one winkten auf einem weiteren Wagen als Cowboys und Indianer dem Narren-Publikum entgegen.