Schimmel bremst Kindergarten-Umzug

Schimmel bremst Kindergarten-Umzug

Drei Gruppen, davon eine mit zehn Plätzen für Krippenkinder, soll der Kindergarten in Furschweiler künftig beherbergen. Dafür soll das Obergeschoss der ehemaligen Grundschule in Furschweiler umgebaut werden. Dort gibt es allerdings noch bauliche Probleme.

Der Kindergarten Mobile Furschweiler soll in die Räume des Obergeschosses der ehemaligen Grundschule (Annenschule) Furschweiler umziehen (die SZ berichtete). Namborns Bürgermeister Theo Staub (SPD ) berichtete in der Jahresabschlusssitzung des Namborner Rathauses über den Sachstand: Über das Vorhaben der Gemeinde seien das Landesjugendamt, Kreisjugendamt und das Bildungsministerium informiert worden.

Der Kindergarten Furschweiler soll in Zukunft dreigruppig mit zwei Regelgruppen und einer Krippengruppe betrieben werden. Das Landesjugendamt habe dem geplanten Umzug zugestimmt und das Bildungsministerium einen Zuschuss in Höhe von bis zu 60 000 Euro in Aussicht gestellt, wenn dem Ministerium die Unterlagen vorliegen. Mit der Planung des Projektes und Kostenschätzung ist das Architekturbüro Armin Lauck, Schmelz, beauftragt worden.
Probleme mit der Belüftung

In der Entwicklungsplanung 2015 bis 2017 des Landkreises St. Wendel findet sich der Umbau der ehemaligen Grundschule Furschweiler mit Neuschaffung von zehn Krippenplätzen, berichtete Bürgermeister Theo Staub . Und weiter: "Wegen Schimmelbildung in dieser ehemaligen Grundschule wurde aufgrund einer Begehung vom Umweltmedizinischen Service die Sachverständige für Innenraumschadstoffe, Monika Altmeyer-Belz, eingeschaltet. Nach deren Einschätzung liegt hier ein Belüftungsproblem vor. Im Rektorzimmer der ehemaligen Schule ist Wasser eingetreten. Hier muss die Ursache noch gefunden werden."

Das Ergebnis der Sachverständigen wird nach Eingang dem Namborner Gemeinderat vorgelegt, kündigte der Verwaltungschef an.

Im Zuge der beantragten Nutzungsänderung habe sich das Gesundheitsamt St. Wendel das Gebäude angeschaut und keine Bedenken gegen das geplante Vorhaben vorgebracht. Das Gesundheitsamt ist über die Schimmelproblematik informiert, fasste abschließend Theo Staub zusammen.

In der Aussprache wiesen Ratsmitglieder auf die Problematik der Schimmelbildung hin, die so schnell wie möglich beseitigt werden solle.

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