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Neue Atemschutzträger bei der Feuerwehr in den Gemeinden Namborn und Oberthal

Lehrgang der Feuerwehrleute : An erschwerte Bedingungen gewöhnt

Neu ausgebildete Atemschutzgeräteträger stehen der Feuerwehr der Gemeinden Namborn und Oberthal zur Verfügung. Der Umgang mit Atemschutzgeräten bei Hilfsorganisationen, vor allem bei der Feuerwehr, ist mit einem hohen Ausbildungsaufwand verbunden.

So muss beispielsweise das Absuchen von verrauchten Wohnungen oder Hallen, die effektive Brandbekämpfung oder der Umgang mit in Not geratenen Atemschutztrupps immer wieder geübt werden, um einen hohen Standard zu gewährleisten, teilt ein Sprecher der Feuerwehr mit.

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung der Teilnehmer zum Einsatz unter Atemschutz. Bei dem Lehrgang sollen sich die Teilnehmer an die mit dem Tragen von Atemschutzgeräten verbundenen erschwerten Einsatzbedingungen gewöhnen, sich gemäß den Einsatzgrundsätzen richtig verhalten und die Geräte fehlerfrei handhaben können. Der gemeinsame Lehrgang der beiden Gemeinden umfasste 45 Ausbildungsstunden inklusive Notfalltraining. In der Theorie wurden die Grundlagen der Atmung, Atemgifte, Einsatzgrundsätze und der Aufbau und Handhabung eines Pressluftatmers vermittelt.

Im praktischen Teil standen Gewöhnungsübungen an Maske und Gerät, Absuchtechniken, Einsatzübungen unter realistischen Bedingungen, das Retten von vermissten Personen, die Brandbekämpfung im Innenangriff, das Retten verunfallter Atemschutzgeräteträger und die Notfallrettung auf dem Lehrplan. Hier wurde den Teilnehmern körperlich einiges abverlangt, so der Feuerwehr-Sprecher weiter.

Der Lehrgangsabschluss bestand aus einer Belastungsübung auf der Atemschutzstrecke des Landkreises St. Wendel in Ottweiler und in der Form eines schriftlichen Leistungsnachweises. Als Ausbilderteam fungierten Dominik und Manuel Werle, Sven Pötschke sowie Erik Kittel.