Laiendarsteller für Dokumentarfilm gesucht

Laiendarsteller für Dokumentarfilm gesucht

Namborn. Ein authentischer Tagesablauf wie zu Anfang des vorigen Jahrhunderts soll im Landwirtschaftsmuseum der Gemeinde Freisen in Reitscheid verfilmt werden. Das hat der Namborner Joachim Ferrang mitgeteilt, der dieses Projekt produziert. Er will dafür Laiendarsteller aus der Gemeinde für die Umsetzung seines Projektes gewinnen

Namborn. Ein authentischer Tagesablauf wie zu Anfang des vorigen Jahrhunderts soll im Landwirtschaftsmuseum der Gemeinde Freisen in Reitscheid verfilmt werden. Das hat der Namborner Joachim Ferrang mitgeteilt, der dieses Projekt produziert. Er will dafür Laiendarsteller aus der Gemeinde für die Umsetzung seines Projektes gewinnen.Einen Tagesablauf, wie er früher war, zu verfilmen, findet Freisens Bürgermeister Wolfgang Alles eine "unterstützenswerte Idee". Schon deswegen, weil die Gemeinde Freisen den sanften Tourismus weiterentwickeln wolle. Und hierbei erfülle das Landwirtschaftsmuseum eine wesentliche Rolle. Alles hofft, dass das Museum noch bekannter werde, sobald der Film fertig gestellt ist. Ein Interview mit dem Freisener Bürgermeister ist zu sehen auf dem neuen TV Sender RegioTV für den Landkreis St. Wendel. Bereits jetzt fühlt sich, wer das Landwirtschaftsmuseum Reitscheid betritt, zurückversetzt in die Zeit der Vorfahren: Möbel, bäuerliches Gerät, Haushaltsgegenstände und Geschirr erinnern an das Leben der Menschen, die das Haus einst bewohnten. 1862 wurde das südwestdeutsche Bauernhaus erbaut. Mit Hilfe des Landkreises St. Wendel und des Landes in Zusammenarbeit mit Denkmalschützern wurde das Haus 1994 umfassend saniert. Jetzt will Filmautor Ferrang einen Tagesablauf im Museum verfilmen. Dabei soll mit Laiendarstellern ein Tagesablauf nachgestellt werden, ganz so, wie er sich im 19. Jahrhundert in einem Bauernhaus abgespielt hat. Ferrang hat hierzu konkrete Vorstellungen, wie er das Filmprojekt umsetzen will. Der Autor sucht hierzu noch Laiendarsteller jeden Alters aus der Gemeinde Freisen, die in der Filmdokumentation mitwirken wollen. Gesucht werden außerdem Kleidungsrequisiten aller Art aus dem 19. Jahrhundert, um die Darsteller entsprechend einzukleiden. redKontakt: Wer Interesse hat, sich an dem Filmprojekt zu beteiligen oder auch sponsern möchte, sollte Kontakt aufnehmen mit Joachim Ferrang, Telefon (0621) 430 37 26, oder Karl-Josef Martin, Telefon (06855) 97 43. Informationen und Anmeldungen auf der Internetseite.

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