Kleines Weihnachtsdorf

Namborn. Der Namborner Weihnachtsmarkt hat sich nach dem Aus 2009 (wir berichteten) am vergangenen Wochenende mit neuer Aufmachung eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Parkplatz unter der Liebenburgbrücke in Eisweiler verwandelte sich in ein leuchtendes Weihnachtsdorf

 Kinder trafen auf dem Markt den Nikolaus.  Foto: Ver
Kinder trafen auf dem Markt den Nikolaus. Foto: Ver

Namborn. Der Namborner Weihnachtsmarkt hat sich nach dem Aus 2009 (wir berichteten) am vergangenen Wochenende mit neuer Aufmachung eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Parkplatz unter der Liebenburgbrücke in Eisweiler verwandelte sich in ein leuchtendes Weihnachtsdorf. Über ein Dutzend weihnachtlich dekorierte Häuschen zwischen Beton- und Lärmschutz sorgten mit ihrem vielseitigen Angebot für die Atmosphäre, die den Markt schon 21 Jahre prägt: Dörfliches Flair mit städtischem Niveau. "Es ist eben so gemütlich unter der Brücke, weil es hier fast familiär zugeht", sagen Michael und Helga Ackermann aus dem benachbarten Kusel und brachten es auf den Punkt. Die zahlreichen Besucher fanden auf dem Markt alles, was Hunger und Durst stillt, von innen her wärmt und in Haus und Heim zum bevorstehenden Fest gefällt. Neu in diesem Aufgebot war der Kunsthandwerkermarkt, den die Hobbyfreunde Liebenburg organisiert hatten. Im beheizten Zelt waren Intarsienarbeiten, Einlegearbeiten, Floristik, Patchwork und Quilten, Malerei, Handarbeit, Edelstahlschmuck und Mineralien mit beispielsweise Krippen in Edelsteinen zu sehen, zu bewundern und zu kaufen. Neu war ebenfalls eine Aufführung für die kleinen Gäste. Zirka 150 Kinder begeisterten sich in der Liebenburghalle beim "Kasper rettet den Weihnachtsbaum" mit dem Saar-Pfalz-Puppentheater. Mit Gedichten und Liedern empfingen die erwartungsfrohen Kinder dann den Nikolaus (Bernhard Leidinger). Er hatte 250 Tüten mit kleinen Naschereien mitgebracht, die jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und dem Heimat- und Verkehrsverein finanziert wurden. Als dann am Abend der Lichterschein an all den Buden ringsum die Dunkelheit durchbrach, war das weihnachtliche Flair komplett. Schon bald schoben sich große Menschenmengen an den Ständen vorbei. "Stehende Feuer" waren begehrte Anlaufstellen. Passende Musik zu dieser vorweihnachtlichen Glitzerwelt lieferten die Jungmusiker des Musikvereins Hirstein und der Musikverein Furschweiler. Der Namborner Weihnachtsmarkt war auf anderthalb Tage reduziert worden. Die Kulturbeauftragte der Gemeinde Namborn, Ingeborg Hoffmann, resümierte: "Unser neues Konzept in der Gestaltung des Weihnachtsmarktes ist aufgegangen, die Erwartungen wurden übertroffen". se