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Kleine Sportskanonen zeigen Mut und Ausdauer

Kleine Sportskanonen zeigen Mut und Ausdauer

Rund 100 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren haben sich ins Abenteuer Turnhalle gestürzt. Zu der Aktion hatten die Gemeinde Namborn, der TV Liebenburg und der Verein „Was geht“ eingeladen.

 Lea Sophie und Henry zeigen Geschicklichkeit auf der Kletterburg.
Lea Sophie und Henry zeigen Geschicklichkeit auf der Kletterburg.

Elia Dorscheid hat geturnt, getobt und gelacht. Der Fünfjährige gehörte zu den vielen Kindern, die sich beim Abenteuer Turnhalle auf dem Trampolin vom TV Liebenburg versuchten. "Ihr dürft bei dieser Sportart keine Höhenangst haben, müsst selbstbewusst und diszipliniert sein", erklärt der Liebenburg-Vorsitzende Rolf Schreier. Mattheo Graf (sieben), Emanuel Fries (acht), Ajoscha Fries (neun) vergnügten sich derweil auf der Tarzan-Schaukel, während die beiden Achtjährigen Gideon Lensch und sein Freund Tristan Münster sich im Bogenschießen übten.

Mit knapp zwei Dutzend Stationen war die Liebenburghalle in Eisweiler zu einer Spiel- und Abenteuerlandschaft geworden. Dazu gehörten unter anderem Bodenturnen, Balancieren, Klettern, Pedalos fahren und Ringe werfen. Es war eine Gemeinschaftsveranstaltung der Gemeinde Namborn mit dem TV Liebenburg und dem Verein Was geht der Idee.on gGmbH. Das Angebot richtete sich an Kinder von sechs bis zwölf Jahren. "Aber auch ältere Kinder wurden selbstverständlich nicht abgewiesen", sagte die Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde Namborn , Kirsten Crummenauer. Viele jüngere Kinder kamen in Begleitung von Erwachsenen. Für sie hatten Gerlinde Schreier und Susanne Hirschmann vom TV Liebenburg entsprechende Spiele vorbereitet. Der Erlebnispark hatte insgesamt 100 Kinder angelockt. Jeder Teilnehmer durfte sich über eine Urkunde freuen. Viele gruselige Gesichter kamen passend zu Halloween aus der Schminkecke.

Gefragt waren Geschicklichkeit, Mut und Ausdauer. "Das wurde von den Kindern prima umgesetzt", so Lisa Schaadt von Was geht. Die Gemeinde Namborn hatte Erzieherinnen der drei Kindergärten eingesetzt. "Es war eine rundum gelungene Premiere zum Abschluss der Herbstferien. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen wäre eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen", resümierte Bürgermeister Theo Staub (SPD ).