Hilfe für Menschen in der Not

Namborner besuchten ihr Rotes Kreuz ein zweites Mal zur Blutspende in diesem Jahr. Allerdings spendeten weniger als erhofft.

67 Spendenwillige folgten der Einladung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Namborn zum zweiten Blutspendetermin 2017. "Es hätten einige mehr sein können, anscheinend hat das schöne Wetter etliche Stammspender zurückgehalten", bilanzierte der Ortsvereinsvorsitzende Armin Werle. Unter den drei Debütanten war Robert Fröhling. Er sagt: "Meine Lebensgefährtin Meta Jung ist kürzlich für 50 Blutspenden geehrt worden. Sie hat mich auf die Blutspende aufmerksam gemacht. Es war alles topp. Ich will weiteren Menschen Mut machen, meinem Beispiel zu folgen, weil es auf jede Spende ankommt." Für Hans-Norbert Barbian war es schon die 117. und für Gerold Hoffmann die 104 Blutspende. Ältester Blutspender in diesem Kreis: Werner Persch. Der 79-Jährige ging zum 89. Mal an die Nadel. "Ich werde so lange Blut spenden, so lange es der Arzt vor Ort zulässt", so der Senior.

Für ihre langjährige Treue wurden sechs Spender geehrt. Die stattliche Zahl von 75 Blutspenden hat Lothar Schuld hinter sich gebracht. "Ich habe neben Namborn in St. Wendel und Oberkirchen Blut gespendet. Ich werde das weiterhin tun, um Mitmenschen in Notfällen zu helfen, und wer weiß, ob man nicht mal selber auf Blut eines Spenders angewiesen ist", sagte der 56-jährige Schlosser aus Heisterberg.

Die weiteren Mehrfachspender beim DRK Namborn: Susanne Seebald, Dirk Junker aus Namborn (60), Wolfgang Lüder aus Pinsweiler (50), Ralf Otto Thull aus Hirstein (40) und Helga Brandt aus Namborn (10). Es war der 143. Blutspendetermin in Namborn. Bisher haben dort 13 223 Menschen 6611,5 Liter Blut gespendet.

Nächster Blutspendetermin in Namborn ist am 25. Juli.