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Ein Ort für Schule, Bürger und Vereine

Ein Ort für Schule, Bürger und Vereine

Namborn. Ein Dorfgemeinschaftshaus im Ortsteil Namborn war seit fast 40 Jahren Thema in der Gemeinde. Getreu dem Volksmund "Gut Ding braucht Weile" wurden nun am vergangenen Freitag die neuen Dorfgemeinschaftsräume in der Erweiterten Realschule Namborn (ERS) eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Die zahlreichen Besucher waren voll des Lobes über das Geschaffene. Der St

Namborn. Ein Dorfgemeinschaftshaus im Ortsteil Namborn war seit fast 40 Jahren Thema in der Gemeinde. Getreu dem Volksmund "Gut Ding braucht Weile" wurden nun am vergangenen Freitag die neuen Dorfgemeinschaftsräume in der Erweiterten Realschule Namborn (ERS) eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Die zahlreichen Besucher waren voll des Lobes über das Geschaffene. Der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald (CDU) begrüßte die Gäste, unter ihnen der frühere saarländische Innenminister Klaus Meiser, sprach von einem Generationenhaus, einer sinnvollen und gelungenen Kombination zwischen Schule und Dorfgemeinschaftshaus, die den Gemeinschaftssinn der Namborner Bürgern fördere und den Schulstandort Namborn stärke. Die Idee zu dieser neuen Heimstätte, sagte Recktenwald, habe der Namborner Ortsvorsteher Hugo Frei gehabt, der mit seinem Anliegen bei dem damaligen Innenminister Klaus Meiser ein offenes Ohr fand und der finanzielle Unterstützung signalisierte. So entstand ein Kooperationsmodell, ein gemeinsames Projekt von Land, Kreis und Gemeinde. Udo Recktenwald dankte allen, die sich dabei eingebracht haben. "Solche Kooperationsmaßnahmen werden von der Landesregierung besonders gefördert", betonte Stephan Toscani, Minister für Inneres und Europaangelegenheiten, und überreichte einen Zuschussbescheid in Höhe von 140 000 Euro an die Gemeinde. Das sind 40 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 350 000 Euro. Die weitere Kostenaufteilung: 140 000 Euro Gemeinde und 70 000 Euro als Eigenanteil des Landkreises.Innenminister Toscani sprach von einem wichtigen Schritt in die Zukunft, einem neuen Kapitel für Namborn. Für Namborns Bürgermeister Theo Staub (SPD) ist hier ein Schmuckstück auf drei Säulen entstanden: Schule, Bürger und Vereine. Gut funktioniert habe die interkommunale Zusammenarbeit. Für die Leiterin der ERS Namborn/Oberthal, Barbara Georg, ist aus dem großen leer stehenden Saal ein wichtiger Ort der Begegnung geworden, der den unterschiedlichsten Bedürfnissen (Mensa) wunderbar angepasst ist und gemeinsam genutzt werden kann. Ortsvorsteher Hugo Frei: "Wir alle können stolz sein auf diesen Tag." Er sprach von einem zukunftsorientierten Beitrag zum Erhalt der dörflichen Gemeinschaft und des Zusammenwirkens von Jung und Alt. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von den Kindern der Kita Namborn und der Bläserklasse der ERS Namborn/Oberthal unter der Leitung von Marika Alka. Kirchlich eingesegnet wurden die Dorfgemeinschaftsräume von den Pfarrern Christian Scheinost und Markus Karsch. Anschließend wurden die Besucher von der Melodica-Gruppe und dem Harmonica-Club Oberes Bliestal (Albert Thomalla) und durch Michael Neis unterhalten. Der Zugang zu den Dorfgemeinschaftsräumen über den Mitteleingang vom Schulhof her ist ebenerdig, barrierefrei und getrennt vom Schulbetrieb. Der Veranstaltungsraum ist durch eine Trennwand teilbar, bietet Platz für bis zu 150 Personen, verfügt über eine Küche mit dem erforderlichen Zubehör und einer Büffet-Ausgabentheke. se

Auf einen BlickDie Entgeltordnung für die Nutzung der Namborner Dorfgemeinschaftsräume: Kleiner Saal mit 64 Quadratmeter pro Stunde 2,50 Euro und pro Tag 15 Euro, großer Saal (112 Quadratmeter): fünf Euro beziehungsweise 30 Euro, Küche: 12,50 Euro und Verwaltungspauschale zehn Euro. Die Kaution beträgt 150 Euro. Es liegen bereits über ein halbes Dutzend Reservierungen vor. se