Drei Orte – ein Traum

Die neue SG Namborn-Steinberg-Deckenhardt-Walhausen hat sich in ihrer Premieren-Saison ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Die SG will aufsteigen. Doch die Konkurrenz im Titelrennen der Fußball-Kreisliga A Schaumberg ist groß.

Die Ansage ist klar: "Wir wollen raus aus der Kreisliga. Und das am besten in dieser Saison", erklärt Hans-Joachim Litz, der Vorsitzende des SV Namborn . Sein Verein hat sich zu Beginn dieser Runde der Spielgemeinschaft Steinberg-Deckenhardt-Walhausen angeschlossen, die nun unter dem Namen Namborn-Steinberg-Deckenhardt-Wahlhausen in der Kreisliga A Schaumberg auf Punktejagd geht.

"Die Vorstände aller beteiligten Vereine wollten den Spielern bessere Perspektiven bieten. Deshalb haben wir uns zusammengeschlossen", sagt Litz. Namborn wurde vergangene Saison in der Kreisliga A Weiselberg Tabellen-Sechster, Steinberg landete in der Kreisliga A Schaumberg auf Rang sieben. Mit einem breiten Kader und Neu-Trainer Marcus Malter, der zuvor Spieler beim TSV Sotzweiler war, plant die SG jetzt den Angriff Richtung Titel. Im ersten Ligaspiel ist die neue SG am Sonntag um 16.45 Uhr bei Wolfersweiler-Gimbweiler II zu Gast. Ihren ersten Heimauftritt hat die Malter-Elf eine Woche später in Namborn gegen die Hirstein-Gehweiler. Danach wird abwechselnd in Steinberg und Namborn gespielt.

Neben der SG Namborn machen sich in der Kreisliga A Schaumberg noch einige ganze Reihe weiterer Teams Hoffnungen auf den Aufstieg. "Wir wollten schon vergangene Saison in die Bezirksliga und das ist auch jetzt unser Ziel", sagt etwa Stefan Hobinder, der Spielertrainer des Vize-Meisters SG Gronig-Oberthal. Er scheiterte vergangene Runde im Halbfinale der Aufstiegsrunde im Elfmeterschießen am FC Bierbach. "Die Enttäuschung war schon riesengroß, denn da war auch viel Pech dabei", erinnert sich Hobinder. Vom Team der Vorsaison sind alle Spieler geblieben. Dazu wurde die Truppe mit Defensiv-Akteur Kai Schwarz von den SF Güdesweiler und vier Fußballern aus dem eigenen Nachwuchs verstärkt. Im ersten Spiel tritt Gronig-Oberthal am Sonntag um 15 Uhr beim SV Überroth an, der in der Vorsaison auf Tabellenplatz drei landete. Der SV wird von vielen Ligakonkurrenten ebenfalls als heißer Titelanwärter gesehen. Doch Überroths Trainer Andreas Ludwig wiegelt ab: "Ich sehe uns nicht als Meisterschafts-Kandidaten, weil wir einen Aderlass hatten." Mit Jannik Heinrich hat er seinen mit 21 Treffern besten Torschützen an den SV Thalexweiler verloren. Zudem haben Routiniers wie Jochen Müller , Roman Magard oder Jens Frank ihre Karriere beendet. Mit Raphael Junker vom SV Urexweiler, Sebastian Koch vom VFL Primstal II, Josef Wolf vom SV Thalexweiler und Torwart Kevin Schirra vom SV Landsweiler-Lebach hat Ludwig aber auch Spieler aus höheren Klassen dazu gewonnen.

Im Gegensatz zu Überroth hat die neue SG Hirstein-Gehweiler klar einen der beiden ersten Tabellenränge als Ziel ausgegeben. Hoffnungen auf Platzierungen im vorderen Bereich machen sich auch der FSV Sitzerath und der VfR Otzenhausen. Beide Clubs haben neue Übungsleiter: Tobias Erfurt heißt der neue FSV-Trainer und er war bislang Spieler in Theley. Beim VfR stehen der bisherige Spieler Johann Bruch und der vormalige Spieler vom TSV Sotzweiler Benjamin Schäfer in der Verantwortung.