Borkenkäfer hat den Fichtenbestand geschwächt

Versammlung : Forstwirtschaft muss Ausfälle hinnehmen

„Wegen der extremen Trockenheit sind zwei Drittel der gesetzten Pflanzen eingegangen. Gleichzeitig hat der Borkenkäfer den Fichtenbestand geschwächt“, beschrieb Verbandsförster Hans Michel die aktuellen Probeme der Forstwirtschaft in einer Versammlung des Forstbetriebsverbandes Obrthal-Namborn im Gasthaus Stephan in Steinberg-Deckenhardt.

„Ich hoffe, bis zum Jahresende auf deutlich mehr Niederschläge, damit sich der Bestand erholen kann. Ansonsten droht ein Ausfall des kompletten Fichtenbestandes“, so Michel.

Als Kompensation sollen dann Weißtannen gepflanzt werden, diese haben eine tiefere Wurzel und sind gegen Trockenheit, wie die Douglasien, wenn sie angewachsen sind, resistent. Gegen Ende des Jahres zeigt sich laut Hans Michel der Holzabsatz schleppend. Derzeit würden folgende Preise erzielt: 90 bis 100 Euro für den Festmeter Douglasien, 80 bis 90 Euro für den Festmeter Fichte und 70 Euro für den Festmeter Buchenholz.

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