Blutspende in Namborn : Unfall des Schwiegersohnes war Schlüsselerlebnis

Der Ortsverein Namborn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hatte zum ersten von vier Blutspende-Terminen im laufenden Kalenderjahr aufgerufen. 66 Frauen und Männer, darunter zwei Erstspender, kamen in den Dorfgemeinschaftsraum.

„Es hätten einige mehr sein können, aber wir sind für jeden Blutspender dankbar“, sagte der Namborner Vereinsvorsitzende Armin Werle. „Es ist nur ein kleiner Pikser, alles topp“, meinte Sascha Wagner, der für 25 Blutspenden geehrt wurde. „Ich werde das weiterhin tun, um Mitmenschen in Not zu helfen, und wer weiß, ob man nicht selbst einmal auf Blut eines Spenders angewiesen ist“, erklärte der 48-Jährige aus Namborn. Frank Czehak aus Namborn wurde für zehn Blutspenden geehrt. Hans-Norbert Barbian hatte in diesem Kreis zum 127. Mal seinen roten Lebenssaft abgegeben. „Ich will in diesem Jahr die 130 Blutspenden vollmachen“, kündigte der 60-jährige Rot-Kreuz-Helfer an. Auch auf andere Stammspender kann sich das DRK verlassen. So war es beispielsweise an diesem Abend für Ruth Lutz die 96., Karl Hersemeyer die 90., für Doris Hasbach die 78., für Marie Luise Weber die 71., für Dirk Johann die 70. und für Meta Jung die 58. Blutspende. Karl-Heinz Feß brachte, wie er verriet, ein Schlüsselerlebnis zum Blutspenden. „Unser Schwiegersohn hatte einen schweren Unfall und konnte nur durch viele Bluttransfusionen gerettet werden. Seitdem bin ich dabei, ich will etwas zurückgeben und habe heute zum 45. Mal Blut gespendet“, sagte Feß.

Es war der 153. Blutspende-Termin in Namborn. Dort haben laut DRK-Angaben 13 935 Menschen 6967,5 Liter Blut gespendet.

Nächster Blutspende-Termin in Namborn ist am Dienstag, 5. Mai.