Blutspende Bereitschaft zum Blutspenden war enorm

Namborn · (se) Rundum zufrieden zeigte sich der Namborner DRK-Vorsitzende Armin Werle, als die Teilnehmerzahl des vierten und letzten Blutspendentermins des Jahres vorlag: 86 Bürger waren gekommen. „Für uns ist das sehr erfreulich“, bilanzierte Werle und verwies auf insgesamt 326 Spenden zum Jahresabschluss. Drei Erstspender hatten diesmal den Weg zum Dorfgemeinschaftshaus in Namborn gefunden. „Ich wollte schon immer mal zur Blutspende gehen, heute hat es endlich geklappt“, sagt die 23-jährige Krankenschwester Isabelle Mayer aus Hirstein. Ihre gleichaltrige Freundin Janine Höttemann aus Gehweiler erklärte: „Es kostet ja nichts, tut nicht weh und ist eine gute Sache“.

Jochen Spies hat dagegen schon 75 Mal Blut gespendet. „Ich will helfen und weiß, dass die Hilfe an der richtigen Stelle ankommt“, begründete der 44-jährige überzeugende Lebensretter aus Namborn seine Motivation. Dominik Werle, Sohn des DRK-Ortsvereinschef, wurde für 50 Blutspenden geehrt. „Ich werde das weiterhin tun. Wer weiß, ob ich nicht einmal selbst Blut brauche“, sagte der stellvertretende Löschbezirksführer von Namborn. Weitere Mehrfachspender waren: Gabi Bittel aus Baltersweiler, Christoph Jung aus Namborn (40), Timo Naumann aus Namborn (25), Anna-Maria Gansen aus Furschweiler und Ramona Schön aus Namborn (je zehn). Für Hans-Norbert Barbian war es an diesem Abend beispielsweise die 119., für Gerold Hoffmann die 116., für Karl Hersemeyer aus St. Wendel die 82. und für Wolfgang Lüder aus Pinsweiler die 83. Blutspende.

Jörg Klinger aus Hofeld-Mauschbach hatte gleich seine Frau Heike und die Töchter Meike und Ann-Katrin nach Namborn mitgebracht und sie spendeten zusammen 20. Mal Blut. Mechthild Thull spendete zum 92. Mal und ihr Ehemann, Hans-Werner Thull, zum 52. Mal Blut. Werner Persch spendete am Vorabend zu seinem 80. Geburtstag zum 92. und letzten Mal Blut. „Nach einer brandneuen Verfügung darf in Zukunft generell nur noch bis zum 76. Lebensjahr Blut gespendet werden. Bisher war die Altersgrenze offen. Der Arzt entschied jeweils vor Ort, ob der betroffene Blut spenden darf oder nicht“, erklärte Armin Werle. „Ich muss das akzeptieren, ich hätte mich gerne noch weiter zum Blutspenden angeboten“, erzählte Persch.

Das Blutspenden hat in Namborn eine 45-jährigeTradition. Es war jetzt dort der 145. Blutspendentermin Bisher haben so 13 398 Menschen rund 6699 Liter Blut gespendet. Nächster von vier Blutspendenterminen im kommenden Jahr in Namborn ist am 16. Januar.

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