Bahn frei für die neue Spielgemeinschaft

Namborn · Das war ein eindeutiges Votum: Die Fußballer des SV Namborn, des SV Steinberg-Deckenhardt und des FC Walhausen bilden nächste Saison eine Spielgemeinschaft. Nur in Steinberg-Deckenhardt gab es Gegenstimmen.

Der Bildung einer Spielgemeinschaft zwischen dem SV Namborn , dem SV Steinberg-Deckenhardt und dem FC Walhausen steht nichts mehr im Wege. Das ist das Ergebnis der außerordentlichen Mitgliederversammlungen der drei Vereine. Zu Beginn der eigenen Versammlung verkündigte der Vorsitzende des SV Namborn : "Beim FC Walhausen haben alle 37 anwesende Mitglieder mit ‚Ja' gestimmt", wusste Joachim Litz zu berichten. Und kurze Zeit später lag auch das Ergebnis vom SV Steinberg-Deckenhardt vor: 58 Mitglieder votierten für die SG - nur fünf dagegen. Nun war Namborn am Zug. Vereinschef Litz warb um Zustimmung und erklärte die Situation: "Gespräche mit den Nachbarvereinen aus Güdesweiler und Hirstein sind nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Die SG mit Steinberg-Deckenhardt und Walhausen ist die letzte und beste Option. Es gibt keine Alternativen", sagte Litz.

Nach kurzer, sachlicher Diskussion stimmten 32 der anwesenden 33 Mitglieder der SG zu - einer enthielt sich. Wie Spielbetriebsleiter Patric Dieringer mitteilte, sollen zwei aufstiegsberechtigte Herren-Teams gemeldet werden. Hinzu kommt das Damenteam der jetzigen SG Steinberg-Deckenhardt/Walhausen in der Verbandsliga. Die Spielorte werden zu Saisonbeginn von den drei Spielausschuss-Mitgliedern in Abstimmung mit dem Vorstand besprochen. Zwischen den Vereinen wurde vereinbart, dass die Partien überwiegend auf den Rasenplätzen des SV Namborn und SV Steinberg-Deckenhardt ausgetragen werden. Ferner ist geplant, dass die Heimbegegnungen der beiden Herren- sowie der Damenmannschaft möglichst an einen Tag und auf einer Sportstätte stattfinden. Die SG wird zunächst für die Dauer von fünf Jahren gebildet. Sie verlängert sich um jeweils ein Spieljahr, wenn keiner der beteiligten Vereine sechs Monate vorher kündigt. Der Name der neuen SG sowie weitere Details sollen in Vorstandssitzungen der drei beteiligten Clubs besprochen werden. Wie Dieringer mitteilte, steht mit Marcus Malter der erste von zwei Trainern für die SG fest. Der 33-Jährige kommt von Bezirksligist TSV Sotzweiler-Bergweiler.

Schließen sich auch der TuS Hirstein und der SV Gehweiler zu einer SG zusammen? Die entscheidende Versammlung des TuS Hirstein findet an diesem Sonntag um 17 Uhr im Sportheim statt, die des SV Gehweiler am Samstag, 21. Februar.