Hunderennen in Namborn : So schnell die vier Pfötchen tragen

In den Kategorien Mini, Midi und Maxi haben sich Hunde-Mensch-Gespanne in Namborn beim Rennen der Konkurrenz gestellt.

Elf Uhr am Karfreitag auf dem Übungsplatz des Hundesportvereins Namborn. Um die 40 kleine und große Hunde der verschiedensten Rassen warteten mit ihren Frauchen und Herrchen ungeduldig auf ihren Einsatz: „Wir starten in fünf Minuten“, rief Rennleiter Roland Degler ins Mikrofon. Dann erklärte er noch flugs die Regularien des Hunderennens und schon konnte das Spektakel beginnen.

Die Vierbeiner legten sich für gute Platzierungen mächtig ins Zeug. Der drei Jahre alte Fred, ein Belgischer Schäferhund, von Tobias Broh war  am Schnellsten. Das Gespann von der SV-Ortsgruppe Steinbach sicherte sich mit den zwei besten von drei Läufen in einer Gesamtzeit von 10,71 Sekunden nicht nur den ersten Platz in der Startergruppe Maxi, sondern auch das beste Tagesergebnis und verteidigte erfolgreich den Sieg vom Vorjahr mit dem damaligen Streckenrekord von 9,8 Sekunden. Tobias Brohs Frau Anja Broh-Thiess belegte mit Vierbeiner Franky und einer Zeit von 11,96 Sekunden den sechsten Platz. „Wir nehmen immer wieder gerne an diesem Hunderennen teil. Es hat Spaß gemacht“, sagte Tobias Broh und ergänzte, „und das nicht nur wegen des Erfolgs, sondern auch wegen dem auffallend guten sozialen Verhalten der Hunde untereinander. Wir werden im nächsten Jahr in Namborn wieder antreten.“

Zweiter in der Gesamtwertung wurde Daniela Schemel aus Homburg mit ihrem Rico, einem Australian Shepherd (11,56 Sekunden). Bester Namborner war Oliver Schua mit Sira auf Platz vier (11,84 Sekunden). Auch Selina Will aus Baltersweiler strahlte. Die junge Hundeführerin vom Namborner Schäferhundeverein siegte mit ihrem vierbeinigen Freund Reina, einem Mischling aus Spanien, in der Midi-Klasse mit 11,61 Sekunden und schaffte nach 2017 und 2018 den Hattrick.

Thorsten Wambrecht aus Landsweiler/Reden war bei diesem Hunderennen in allen drei Klassen mit seinen Hunden erfolgreich angetreten: Er belegte in der Gruppe der Minis mit Cora den ersten Platz in 12,36 Sekunden, in der Gruppe Midi mit Joy den zweiten Platz (11,92 Sekunden) und in teilnehmerstärksten Gruppe Maxi mit Marlo den achten Platz (12,11 Sekunden). „Der Hundesport ist mein großes Hobby. Hunde wollen vom Kopf her beschäftigt werden. Das Rennen in Namborn bietet dazu eine besondere Abwechslung“, so Thorsten Wambrecht.

In der Gruppe der Minis waren die Teilnehmer aus Namborn recht erfolgreich. Joachim Bonsack belegte mit Hugo den zweiten, Vicky Kaszubski mit Sammy den dritten und Leslie Will mit Pauli den vierten Platz. Die Neunjährige Claire Gebert aus St. Wendel war mit ihrer Mutter Jaqueline und ihrem Hund Choco zum ersten Mal in Namborn am Start: „Ich bin zwar nur Fünfter geworden, aber es hat einen Riesenspaß gemacht bei einer tollen Organisation, ich werde im nächsten Jahr wieder antreten“.

40 Teilnehmer aus allen Teilen des Saarlandes waren zu der 22. Auflage des Namborner Hunderennens gekommen. „Es hat wieder alles gestimmt, es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir sind sehr zufrieden“, resümierte die Vorsitzende des Namborner Hundesportvereins Vicky Kaskubski.