Dauerregen fordert Einsatzkräfte Feuerwehr meldet sieben Einsätze am Mittwoch im Kreis St. Wendel

St. Wendel · Am längsten waren die Helfer in der Parkstraße in St. Wendel zugange. Dort war Wasser in ein Firmengebäude eingedrungen sowie die Fahrbahn überschwemmt.

Nach Dauerregen am Mittwoch: Sieben Feuerwehreinsätze im Kreis St. Wendel​
Foto: Lukas Becker/Feuerwehr

In der Nacht auf Mittwoch hat er bereits begonnen: der Dauerregen. Der dann auch im Laufe des Tages die Feuerwehren im St. Wendeler Land beschäftigte. Deren Sprecher meldet sieben Einsätze. Gegen 15 Uhr wurde an den Wetterstationen im Landkreis ein Anstieg der Wassermengen pro Quadratmeter gemessen werden. Die größten Niederschlagsmengen, nämlich bis zu 22 Liter pro Quadratmeter, fielen zwischen 14 und 17 Uhr in Berschweiler, St. Wendel, Hoof und Hofeld.

Nach Dauerregen am Mittwoch: Sieben Feuerwehreinsätze im Kreis St. Wendel​
Foto: Lukas Becker/Feuerwehr

Die Einsatzkräfte hatten es mit umgestürzten Bäume, wie beispielsweise in der Schulstraße in Freisen zu tun, mit Wasser in Kellern und überschwemmten Fahrbahnen.

Bei einer ansässigen Firma in der St. Wendeler Parkstraße waren bereits mehrere Bereiche (Produktion und Lager) von eindringendem Wasser betroffen. „Die Feuerwehr pumpte mit mehreren Tauchpumpen die Wassermassen ab, um weiteren Schaden der Produktion zu verhindern“, berichtet der Sprecher. Gemeinsam mit Mitgliedern des Technischen Hilfswerks (THW) sei in der Folge geprüft worden, wie ein erneuter Anstieg bei weiterem Niederschlag verhindert werden könne. Zusätzlich waren der Bauhof und das Abwasserwerk St. Wendel an der Einsatzstelle. Die Einsätze in St. Wendel dauerten bis in die Abendstunden.

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